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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Vater frei zu mache»; denn die Mingos werden ohne Zweifeleinige Tage um diese» See hcrumluugeru, um so Viel als möglichzu erreichen."

»Ihr glaubt, man kann sich auf diesen Delaware» verlassen,Wildtödtcr?" fragte das Mädchen nachdenklich.

So sicher wie auf mich selbst. Ihr sagt, Ihr mißtraut mirnicht, Judith?"

Euch!" rief sic, ergriff wieder seine Hand und drückte sie zwi-schen ihren Händen mit einer Wärme, welche die Eitelkeit einesminder unbefangenen, einfache», von seinen eignen guten Eigen-schaften mehr eingenommenen Mannes hätte entzünden müssen;ebenso gut könnte ich einem Bruder mißtrauen! Ich kenne Euchnur seit einem Tag, Wildtödter, aber dieser hat in mir das Ver-trauen einer jahrelangen Bekanntschaft erzeugt. Euer Name jedochist mir nicht unbekannt; denn die tapfer» und galanten Herrenvon den Garnisonen sprechen häufig von der Anleitung, die Ihrihnen im Jagen gegeben, und Alle rühmen Eure Redlichkeit."

Sprechen sie denn auch vom Schießen, Mädchen?" fragteder Andere lebhaft, nachdem er still, aber doch von Herzen gelacht,sprechen sie denn auch vom Schießen? Ich will nichts von demmcinigen hören, denn wenn dieses nicht bis jetzt in all diesen Ge-genden anerkannt ist, so nutzt es wenig, ein geschickter und sichrerSchütze;» sehn; aber was sagen denn die Ofsiriere von ihremja was sagen sie von ihrem eignen Schießen? Waffen, wie sie esnennen, sind ihr Gewerbe, und doch gibt es Leute unter ihnen, diesich wenig auf ihren Gebrauch verstehen!"

Das, hoffe ich, wird nicht der Fall sehn bei Eurem FreundChingachgook, wie Ihr ihn nennt - was ist die englische Bedeu-tung dieses indianischen Namens?"

Große Schlange so genannt wegen seiner Klugheit undList. Nncas ist sein wirklicher Name seine ganze Familie heißtUncas, bis sich Jeder durch seine Thatcn eine» Titel gewinnt."

Der Wildtödter. 3. Ausl. 11