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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
82
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Die Arche ging eben an der letzten Krümmung dieser belaub-ten Pforte vorbei» als Wildtödtcr, nachdem er Alles untersucht»was vom östlichen Ufer des Flusses zu sehen war, durch das Ge-mach schritt» um vom gegenüber liegenden Fenster aus nach demwestlichen zu schauen» Seine Ankunft bei dieser. Oeffnung warsehr zur rechten Zeit» denn kaum hatte er sein Auge einer Spaltegenähert, als sich ihm ein Anblick darbot, der eine so junge undunerfahrene Schildwache wohl bestürzen konnte» Ein junger Baumbeugte sich über das Wasser beinahe in einem Halbzirkel» der zuerstzum Licht emporgewachsen, dann von der Wucht des Schnees diesegedrückte Stellung angenommen hatte» ein Umstand» den mantu den amerikanischen Wäldern häufig findet. Auf diesem Baumwaren bereits nicht weniger als sechs Indianer erschienen, undAndre standen bereit» ihnen zu folge», sobald Raum würde; Allewaren sichtlich gemeint, auf dem Stamm heranszulaufen und aufdas Dach der Arche zu springen» so wie diese unten vorbciführe»Dieß wäre nicht schwierig auszuführen gewesen» da die Beugungdes Baumes das Schreite» darauf erleichterte» die Aeste in derNähe den Händen Halt genug gaben, und der Fall zu unbedeutendwar, um Besorgniß einzuflöße». Als Wildtödter zuerst diese Truppeerblickte» trat sie gerade aus dem Versteck hervor» und stieg andem Baum empor, da, wo er der Erde am nächsten und bei wei-tem am schwierigsten zu übersteigen war; und seine Bekanntschaftmit den Sitten der Indianer zeigte ihm auf Einen Blick» daß sieAlle in ihrer Kriegsbemalung waren» und einem feindlichen Stamm»angehörten»

Zieht, Hurry," schrie er»zieht, so lieb Euch Euer Lebenund Judith Hutter ist! Zieht, Mann! zieht!"

Dieser Aufruf erging an einen Mann» der» wie Wildtödterwußte» Riesenkräfte besaß. Er war so ernst und feierlich» daß»Hutter und March wohl fühlten, er sey nicht umsonst ergangen,und sie strengten in Einem Augenblick zugleich alle ihre Kräfte an