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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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Schaustellung berechnet schien. Kein einziges Baud war zu sehen,auch keine Haube und kein Tuch, außer solchen, wie sie Hutter'sTöchter ihrem Stande gemäß zu tragen bcsugt waren.

ES waren mehrere Jahre verflossen, seit Wildtödter nichtmehr in einem Gemache gewesen war, welches eigens zum Auf-enthalt von weiblichen Wesen seines Stammes und seiner Farbediente. Der Anblick weckte in seiner Seele eine Aufwallung vonErinnerungen aus der Kindheit, und er verweilte in dem Gemachmit einer Art Rührung, die ihm lange fremd geblieben. Er dachtean seine Mutter, deren geringe Kleider er sich erinnerte, an Pflöckenhängen gesehen zu haben, wie die, welche nach seiner unmittelbarenkleberzeugung der Hetty Hutter gehörten, und dachte an eineSchwester, deren natürlicher und sich entwickelnder Geschmack fürPutz sich ungefähr in ähnlicher Weise, wie der Judiths, obwohlnatürlich in geringerem Grade, kund gegeben hatte. Diese kleinenAchnlichkeitcn öffneten eine lang verschlossene Quelle von Empsin-dungen und als er das Gemach »erließ, war seine Miene trüb.Er sah sich nicht weiter um, sondern kehrte langsam und nachdenk-lich nach dem Thorhof zurück.

Der alte Tom hat einen neuen Berns ergriffen und seineHand versucht im Fallen stellen," rief Hnrry, der die Habselig-kciten des Grenzlers kaltblütig untersncht hatte;wenn das jetztseine Laune ist, und Ihr geneigt seyd, in diese» Gegenden zu.bleiben, können wir uns eine ungemein behagliche Sommerszeit be-reiten; denn während der alte Mann und ich die Biber überlisten,könnt Ihr fischen und das Wild znsammenschießen, um Leib undSeele zusammen zu halte». Wir geben immer den armseligstenJägern einen halben Anthcil, aber ein so tüchtiger und sichrerSchütze wie Ihr darf wohl auf einen vollen rechnen."

Dank Euch, Hnrry, dank Euch von ganzem Herzen; aberich treibe auch das Biberfangen ein wenig, wenn die Gelegenheitsich darbietet. Es ist wahr, die Delaware» nennen mich Wildtödter,