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Gang, welcher das Innere des Hauses in zwei gleiche Hälftenkheilte. Da die Sitten der Grcnzmänner keineswegs ängstlichnnd bedenklich sind und seine Neugier lebhaft erregt war, öffneteder junge Mann jetzt eine Thüre und befand sich in einem Schlaf-zimmer. Ein Blick genügte ihn zu belehren, daß es ein Gemachfür Frauen war. Das Bett bestand ans den Federn von wildenGänsen und war gefüllt fast zum Platzen; aber es lag auf einem rohenGestell, nur etwa einen Fuß über dem Boden erhaben. Auf dereinen Seite desselben hingen au Pflöcken verschiedene Kleidungs-stücke von einer weit bessern Beschaffenheit, als man an einemsolchen Ort hätte erwarten sollen, mit Bändern und andern ent-sprechenden Artikeln. Zierliche Schuhe, mit hübschen sicherenSchnallen, wie sie damals wohlhabende Frauen trugen, fehltenmich nicht; und nicht weniger als sechs Fächer von lebhafte»Farben waren halb geöffnet, so daß sie das Auge durch ihreFiguren und Malereien ans sich zogen. Selbst das Kissen aufdieser Seite des Bettes war mit feinerem Linnen überzogen, alsdas entsprechende auf der andern Seite, und mit schmalen Spitzenbesetzt. Eine Haube, mit Bändern kokett verziert, hing darüber,und ein Paar langer Handschuhe, wie sie in jenen Zeiten Personen ansden arbeitenden Classcn selten trugen, waren prahlerisch darangeheftet, wie in der ausdrücklichen Absicht sie hier zur Schau zustelle», wenn sic nicht an den Armen der Besitzerin prangen könnten.
Alles dieß sah und merkte sich Wildtödter mit einer Genauig-keit, welche der zur andern Natur gewordenen Beobachtungsgabeseiner Freunde, der Delaware», Ehre gemacht haben würde. Auchentging ihm nicht der Unterschied zwischen den beiden Seiten desBettes, dessen oberes Ende an der Wand stand. Auf der nochnicht beschriebenen Seite nemlich war Alles gering und uneinla-dend, abgesehen von der vollkommnen Sauberkeit. Die wenigen, anden Pflöcken hängenden Kleidungsstücke Ware» von den gröb-sten Stoffen und vom gemeinsten Schnitte, während Nichts auf