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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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ober nicht sowohl, weil ich dem Wild ziemlich gefährlich bin, olsweil ich, der ich so viele Böcke und Thiere tödte, noch keinemMitmenschen das Leben genommen habe. Sie sagen, ihre Neber-licferungen wissen von keinem Andern, der so viel Blut vonThieren, und doch noch nicht das Blut eines Menschen vergossen."

Ich will hoffen, sic halte» Euch doch nicht für tanbcnhcrzig,Junge? Ein weichherziger Mann ist wie ein ungeschwänzter Biber."

Ich glaube nicht, Hnrry, daß sie mich für außerordentlichfurchtsam halten, obwohl sie mich wohl auch nicht für außerordent-lich muthig halten mögen. Aber ich bin nicht streitsüchtig; unddas trägt viel dazu bei, daß man die Hände von Blut rein erhält,unter den Jägern und Rothhäuten; und dann, Harry March,erhält es auch das Gewissen rein von Blut!"

Gut; ich für meinen Theil achte Wild, eine Nothhaut undeinen Franzmann für ungefähr das Gleiche; obgleich auch ichso wenig streitsüchtig bin, als nur irgend ein Mann in den Colo-nien. Ich verachte einen Zänker, wie einen kläffenden Hund; aberman braucht nicht übcrgcwisscnhaft zu seyn, wenn cs die rechteZeit ist, den Feuerstein zu zeigen."

Ich sehe den als den lichtesten und besten Mann an, der sicham meisten an das Recht hält, Hurry. Aber das ist ein herrlicherPlatz, und mein Auge wird des Sehens nicht satt."

Das ist Eure erste Bekanntschaft mit einem See, und solcheIdeen kommen über uns Alle in solchem Fall. Die Seen habeneine» allgemeinen Charakter, wie ich sage, und sind eben rechtviel Wasser und Land und Vorsprünge und Buchten."

Da diese Definition keineswegs mit den Gefühlen zusammen-stimmte, welche die Seele des jungen Jägers bewegten, so erwie-derte er zunächst Nichts, sondern starrte in schweigendem Genüssenach den dunkeln Hügeln und dem krystalluen Wasser.

Haben des Gouvcrnenrs oder des Königs Leute diesem Seeeinen Namen gegeben?" fragte er plötzlich, als ginge ihm auf einmal