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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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und meilenlange Strecken waren an seinem östliche» Nfcr, wo einBoot unter de» Zweige» dunkler, an Reinbrandt erinnernder Schier-lingstanuen, zitternder Espen und schwermüthiger Fichten hätteHingleiten können. Mit einem Wort, die Hand des Menschen hattenoch nie irgend etwas entstellt oder verunstaltet an dieser Nrscene,die im Sonnenlicht schwamm, ein prachtvolles Bild überschwänglichgroßartiger Waldherrlichkeit, gedämpft durch den weichen Hauchdes Junius, und gehoben durch die schöne Abwechslung vermögeder Nähe einer so weitgedehnten Wassermassc.

Das ist groß! das ist erhebend! das ist eine Bildungder Seele, wenn man nur hinstcht!" rief Wildtödter, wie er aufseine Büchse gelehnt dastand, und rechts und links, nach Nordenund Süecn, aufwärts und abwärts schaute, in welcher Richtungnur immer sein Auge zu schweifen vermochte;kein Baum zerstörtauch nur durch eine Rvthhauthand, so viel ich entdecken kann,sondern Alles treu geblieben der Ordnung des Herrn, um zu lebenund zu sterben nach seinem Willen und Gesetz! Hnrry, Eure Judithmuß ein sittliches und wohlgcartetes junges Weib sehn, wen» sienur die Hälfte der von Euch angegebenen Zeit im Mittelpunkteines so begünstigten Platzes verlebt hat."

Das ist eine nackte Wahrheit, und doch hat das Mädchen sounstete Gedanken und Grillen. All ihre Zeit hat sie jedoch nichthier verlebt, denn der alte Tom hatte, eh' ich ihn kannte, die Ge-wohnheit, die Winter in der Nachbarschaft der Ansiedler oder unterden Kanonen der Forts zuzubringcn. Nein, nein, Judith hat mehrals ihr gut ist, von den Ansiedlern angenommen, und besondersvon den galanten Ofsicieren."

Wenn auch, wenn auch, Hurry, dieß ist eine Schule, ihrden Kopf wieder zurecht zu setzen. Aber was ist denn das, wasich dort, gerade uns gegenüber sehe, was zu klein scheint für eineInsel und zu groß für ein Boot, obgleich es mitten im Wasser steht?"

Ha, das ist was die tapfer» und galanten Herren von den