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bin der Freund eines Jeden, der meine Hülfe inAnspruch nimmt."
„Und ich brauch Euer Edlen Hülfe bei 'neinrecht Übeln Ding."
„Recht, recht; sprecht nur: Schon ein altesUcbel?"
„O nein, erst seit wir hier sind, Herr."
„Ach, weiter nichts? Nun?"
„Euer Edlen sind so gütig, daß ich weiter keinSchamhaftigkeit haben will, 'neu Alles zn sagen.Sehen wie w'r ausgeplündert worden sind - wenig-stens der Herr. — Ich hatte 'n paar Bagatellcher inmeinen Taschen — aber wir armen Bedienten sindja nie reich. Sie scheinen so gutmüthig — so akk'ratfür den Herrn — obwohl Sie wissen müssen, wie'Sgar keinen Vorthcil nicht für Sie haben kann, einemanSgeplünderten Mann zn Diensten zu seyn — daßich nicht länger hier in der Hecke halt und mich un-tersteh' Sie zn bitten, unS fünf Guinee» zu leihen,denn so Viel hätten wir eben nöthig, um die Rech-nung hier zu bezahlen — holS der Henker!"
„Mensch!" sagte der Doktor aufstehend, „ichversteh Euch nicht, aber merkt Ench, daß ich michnicht um meine Zeit und mein Eigenthum betrügenlasse. Ich werde darauf beharren, daß man mirmeine Nechnnng augenblicklich bezahlt, eh ich nureine Hand weiter an Eures Herrn Wunde lege."
„Uff," sagte der Korporal, froh, daß der Dok-tor so schnell in die Falle gegangen, „werden gewiß