Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
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zog die Räuber und ihr beabsichtigtes Opfer gegen-seitig den Blicken. Aber Aram hatte keinen Mo-ment verloren; rasch flog sein Pferd über das Moorhin, und als er beim nächsten Blitzstrahl zurück sah,ward er gewahr, daß die Frevler, die sich selbstum einer Beute willen den Schrecken der Nachtnicht aussetzen mochten, ihm nur wenige Schrittegefolgt waren und dann wieder nmgewandt hatten.Noch immer jagte er vorwärts und war jetzt baldüber das Moor hinüber; hinten rollte der Donnerschwächer und schwächer und nur in längern Zwi-schenräumen zuckte das Leuchten des Gewitters, alses nach einer ungewöhnlich langen Pause die ganzeGegend plötzlich in eine weniger blendende aberfahlere Helle setzte, als bisher der Fall gewesen.Das Pferd, das bis jetzt ohne scheu zu werden odereinen Fehltritt zu thun, fortgerannt war, fuhr injähem Schrecken zurück, und der Reiter, nach derUrsache aufsehcnd, erblickte das Hochgericht, wovonHausman gesprochen, unmittelbar vor sich. Dergespenstische Leichnam wehte hin und her, indem derWind durch das dürre, ausgetrocknete Gebein klap-perte; und wie im Hohn starrte das furchtbareGrinsen des Schädels auf Aram herunter.