brechend, fuhr Aram fort gegen den Sturm anzu-reiten, bis er die Hälfte seines Weges zurückgelegthatte und auf ein langes, bleiches Moor gekommenwar, das den Anfang zu dem schonen Landstrichbildete, in welchen die Fluren um Grünthal hereingesenkt lagen. Stärker und stärker kam der Re-gen, und obwohl die Gewitterwolken nunmehr hin-ter ihm waren, folgten sie in ihrem schwarzen Zngdoch noch drohend dem Pfad des einsamen Reiters.
Jetzt aber vernahm er nahenden Hufschlag; erleitete sein Rost auf die eine Seite der Straße,und bei der Helle, die ein breiter Blitzstrahl in die-sem Augenblick um ihn her warf, wurde er vierReiter ansichtig, die im gestreckten Galopp dahergesprengt kamen. Sie waren bewaffnet und spra-chen laut mit einander — ihre Flüche hallten ver-nehmbar und mißtönig durch die heiligen;, zürnen-den Stimme» der Nacht. Wie sie an dem Gelehr-ten vorüber jagten, hatte er die Hand an der Pi-stole, denn in Einem der Viere erkannte er denMann, der nnverwundct aus Lesters Haus entkom-men war. Er und seine Gefährten gehörten dennaugenscheinlich zu Hausmaus verwegener Bande.Auch sie, wiewohl sie an Aram in zu schnellem Laufvorbei kamen, um ihre Pferde plötzlich anhalten zukönnen, hatten den einsamen Wanderer bemerkt,warfen jetzt die Thiere herum und riefen ihm einHalt zu.
Der Blitz war vorüber und die Dunkelheit eut-