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Die Stange wurde weggeuommen, die Thüre flogauf, und selbst Walter Lester — selbst die Gerichtsdiener,die ihn begleiteten — wichen einen Augenblick zurück, alssie die stolze Stirn, die ganze hoheitvolle Gegenwart, dieso unveränderlich ruhigen Züge Eugen Aranis vor sichsahen.
„Was wollen Sie, meine Herren?" fragte er uner-schüttert, mit festem Ton, obwohl er in den JustizbotenGesichter ans seiner früheren Zeit und aus jener fernenStadt erkannte, worin all seine Besorgnisse vor der Ver-gangenheit schwer aufgehäuft lagen. Beim Ton seinerStimme zerschmolz der Zauber, der für einige Sekundendie Schritte des rächenden Sohnes gehemmt hatte.
„Greift ihn!" ries er den Gerichtsboten zu; „da istEuer Gefangener."
„Halt!" cntgegnete Aram zurückweichend; „in Wes-sen Vollmacht geschieht diese Gewaltthat?— Weshalbwerde ich festgenommcn?"
„Hier!" schrie Walter mit knirschenden Zähnen, „hierunsere Ermächtigung! Du bist des Mordes angeklagt!Kennst Du den Namen von Richard Hausmau? BesinneDich — denke nach — oder den Namen von DanielClarke?"
Langsam schlug Aram seine Augen von dem Ver-hastsbefehl auf, und man konnte sehen, daß sein Gesichtwirklich etwas bleicher als gewöhnlich war; aber seineSehkraft wurde nicht matter, seine Nerven zitterten nicht.Langsam wandte er den Kopf gegen Walter und senkte