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wären Sie's, so hätten Sie längst Mitleid mit mir gehabtund mir Ihr eigenes Pferd geliehen."
„Der unverschämte Schurke," murmelte der Korporal.
„Herr," erwiederte Walter, „man glaubt nicht Alles,was jeder Fremde sagt."
„Glauben! — schon recht, schon recht, gleichviel!"entgegnete störrisch der Reiter. „Es gab eine Zeit, Herr,wo ich mit Gewalt gefordert haben würde, um was ich jetztbitte; aber das Herz ist mir gebrochen. Retten Sie zu,Herr, reiten Sie zu — und verdammt sey —"
„ Wenn," unterbrach ihn Walter unschlüssig — „wennich Ihrer Versicherung glauben könnte: — aber nein!Merken Sie sich, Herr, ich habe Gründe — beunruhigendeGründe zum Verdacht, daß Sie mir mit Ihrem Vorgebenblos eine Falle stellen wollen."
„Ha!" sagte der Reisende nachdenklich, „sind wirnicht schon früher zusammengestvßen?"
„Ich glaube so."
„Und Sie haben Ursache gehabt, sich über mich zubeklagen? Es —es mag sehn; aber stünd das
Grab vor mir, und schmiß mich eine einzige Lüge hin-unter, so schwör ich feierlich, daß ich jetzt blos die nackteWahrheit sage."
„Es wäre thöricht ihm zu trauen, Bunting?" wandtesich Walter zu seinem Diener.
„Thöricht? — 'ne pure Tollheit — Wetter!"
„Wenn Sie der Mann sind, wofür ich Sie halte,"nahm Walter wieder das Wort, „so erhoben Sie einst