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einige Thclle von England und Schottland machte, bekamich Manches von diesem wilden Volk zu sehen, obwohlvielleicht nicht so viel als der geistreiche Georg Hanger,auf dessen Denkwürdigkeiten der Leser hinsichtlich einigersehr unterhaltenden Abschnitte aus dem Zigeunerleben ver-wiesen seyn möge. — Indem Walter das Auge noch stetsauf das Lager gerichtet hielt, war er seinerseits dem Blickeines alten Weibes nicht entgangen. Hastig kam sie aufihn zugerannt und bat nur Erlaubniß, ihm wahrsagen zudürfen und „ein silbernes Kreuz" in die Hand zu bekommen.
Sehr wenige Menschen unter dreißig Jahren schlagenje ein Erbieten solcher Art mit aufrichtigem Herzen ab.Niemand glaubt an diese Verkündigungen, aber Jeder-mann hört sie gern. So willigte denn auch Walter, nach-dem er den Vorschlag zweimal mit halbem Willen zu-rückgewiescn, beim dritten Male ein, hielt sein Pferd anund reichte seine Hand der alten Dame hin. Mittlerweilewar ein Bube ans der Bande, der das Weib begleitethatte, zum Lager zurück nach einem Licht gerannt, undhielt nun hinter der Schulter der Alten einen Kienbrandempor, der sein rothes, unheimliches Licht auf die Gruppewarf.
Der Leser darf nicht glauben, daß wir jetzt seineLeichtgläubigkeit zu Hülfe rufen werden, um die Theil-nahme für unsere Geschichte irgendwie zu schärfen. DieAlte war eine gewöhnliche Zigeunerin und sagte Walterndasselbe Schicksal voraus, das sie Jedermann verkündete,der ihr einen Schilling für die Prophezeiung bezahlte: —