Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
8
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laterne einige Helle verbreitete. Ausbrüche von trunkenemGelächter und sittenlosem Jubel erschallten jeden Augen-blick aus diesen niedrigen Tummelplätzen des Vergnügens.Indem Aram an einem derselben vorüber ging, strömteein Schwarni der gemeinsten Auswürflinge und Dirnenlärmend aus der Thür, und versperrte ihm plötzlich denWeg. Durch dieses ekelhaste Gedräng, dem Ansehen undGeruch der abstoßendsten Art des Lasters qualmend anhing,mußte der hochgesinnte, ruhige Gelehrte seinen Weg bah-nen. Die Dunkelheit, der eilige Schritt, das gebeugteHaupt erleichterte ihm das Entkommen von diesem heil-losen Gesindel, und er stand jetzt vor der Thür eines kleinenschmalen Häuschens. Ein gewaltiger Klopfer zierte diePforte, die von ungewöhnlicher Stärke zu sehn schien,und dick mit großen Nägeln beschlagen war. Zweimalklopfte er, bevor er eine Antwort auf sein Anzeichen er-hielt; nunmehr aber rief eine Stimme von Innen:Werist da? waS wollt Ihr?"

Ich suche Einen Namens Hausman."

Keine Antwort es verstrichen mehrere Sekunden.Auf's Nelle klopfte der Gelehrte, und gleich darauf ver-nahm er die Stimme HausmanS selbst, der ausrief:

Wer ist da? Seph, der Eisenfresser?"

.Richard Hausman, ich bin es," erwiedertc Arammit gedämpstem Ton, indem er eine natürliche Anwand-lung von Abscheu und Grauen unterdrückte.

Hausman stieß einen schnellen Schrei aus, und so-gleich wurde das Thor aufgeriegelt. Inwendig war Alles