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sirengungen aller Matrosen, mit Einschluß der Offiziere, vermochtenkeine Aendernng hervorzubringen.
Einen Augenblick lang hielt Raoul sogar für's Beste, das Wrackanzuzünden, die Felukke zu besteigen und noch zeitig genug gegenSüden zu steuern, um dem erwarteten Besuche der Engländer auS-zuweichen. Er berief endlich seine Offiziere zusammen und legte ihnendiesen seinen Plan vor: doch wurde der Vorschlag von ihm selbstzn schwach unterstützt und fand zu wenig Anklang in der Brustseiner Zuhörer, um von diesen gebilligt zu werden. Der Gedanke,ihr schönes, tadelloses Schiffchen zu verlassen, war zu peinlich, währenddagegen immer noch ein schwacher Hoffnungsschimmer auf dessenErhaltung übrig blieb.
Raoul hatte seine Stunden mit der Genauigkeit eines klugenGenerals abgemessen. Es war jetzt beinahe um die Zeit, da dieenglischen Boote erscheinen mußten und er fing bereits an zu hoffen,daß die Neapolitaner den starken Mißgriff begangen und ihre Bot-schaft an die Flotte zu Neapel, statt an die zu Capri stationirtenSchiffe geschickt hätten. Sollte dieß wirklich der Fall sehn, so hatteer noch den ganzen Tag vor sich und konnte sich unter dem Schutzeder Nacht auf- und davon machen. Auf jeden Fall durfte der Luggernicht verlassen werden, ohne daß man einen Feind vor Augen hatteund die Leute wurden abermals zn einem neuen Versuche an dieHebebäume gerufen. Da man an hundert verschiedenen PunktenWasser einnehmen konnte und die Entfernung bis Korsika so geringwar, so hatte man während der vorangegangenen Pause auch dasletzte Wafferfaß geöffnet und vollends ausgepumpt.
Unser Held sah wohl, daß dieß ihre letzte Anstrengung sehnwürde. Der Kielraum des Jrrwisches war im buchstäblichen Sinneleer und alle Rescrvespiercn und dergleichen schwammen zwischenden Felsen umher. Konnte man das Schiff jetzt nicht Herauswuchten,so besaß er keine Mittel mehr, um es von der Klippe los zu machen.Der Anker ruhte sicher; das Kabeltau, auss Aeußerste angespannt,