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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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an's Land und begann, sie daselbst in Batterie aufzustellcn. Auchein kleiner Vorrath von Lebensmitteln und Wasser wurde nach demJnselchen übergeführt.

Während diese Vorkehrungen getroffen wurden, schickte sichRaonl an, mit Hülfe seines Segelmeisters den Lugger aus denKlippen herauSzuhebcn. Dieses Geschäft für jetzt das wichtigstevon allen stellte unser Held unter seine persönliche Aufsicht, dennes erforderte Geschicklichkeit, Beurtheilungskrast und Vorsicht. Diephysischen Kräfte der Mannschaft wurden noch aufgespart, um erstbet dem eigentlichen Versuche verwendet zu werden.

Endlich war Alles bereit und der Augenblick nahe, wo dieseschwere und wichtige Aufgabe gelöst werden sollte. Der Luggersaß jetzt schon volle vier Stunden zwischen den Klippen und dieSonne stand bereits hoch am Himmel. Raonl rechnete, daß die Eng-länder zu Capri sein Unglück unterdessen erfahren haben mußten:so blieb also für die viele Arbeit nur noch wenige Zeit übrig. jAlleMatrosen wurden an die Hebebäume beordert und das Geschäft desAuswuchtens nahm seinen Anfang.

Gleich beim ersten Anspannen des Kabeltaus konnte sich Raonlüberzeugen, daß der Anker halten würde. Zum Glück hatte eineder Ankerschaufeln einen Felsen gepackt, was man natürlich blosaus dem Resultate abnehmen konnte; so lange also das Eisen zu-sammenhielt, war auch keine Gefahr zu befürchten, daß ihr Ankerdieses wesentliche Hülfsmittel weichen würde. Der letzte Theildes Ausladens wurde nun so rasch als möglich beendigt: dann ging'san das große Geschäft mit den Hebebäumen.

Aber jeder Versuch blieb fruchtlos: Zoll für Zoll wurde andem Kabeltau herangezogen, bis der Hanf der Stränge sogar seinefeinsten Fasern anzuspannen schien, und der Rumpf blieb so bewe-gungslos wie die Felsen, auf welchen er ruhte. Sogar die Schiffs-Jungen wurden an die Hebebäume gestellt: doch die vereinten An-