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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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ten einem Manne weihen, der ein offener Feind meines Herrn undErlösers ist."

»Ich will und kann Dich nicht täuschen, Ghtta das über-lasse ich den Priestern. Du kennst meine Ansichten und mußt michnehmen wie ich bin oder mich ganz und gar verwerfen. Ich sageDir das, obgleich ich fühle, daß, wenn Du auf Deiner Grausam-keit beharrst, die Täuschung mich zu irgend einer verzweifelten Hand-lung treiben wird, die mich wohl noch die Gnade dieser Engländerempfinden lassen könnte."

Sprich nicht so, Raoul, scy klug, um Deines Vaterlandeswillen"

Nicht auch um Deinethalben, Ghita?"

Ja, Raoul, auch um meinetwillen. Ich will Dir nicht ver-hehlen, wie ich viel glücklicher seyn werde, wenn ich von DeinemWohlergehen und Deinem Seelenfrieden hören darf. Obwohl Duein Feind bist, so wird eS mir doch, fürcht' ich, immer Freude ma-chen, wenn ich vernehme, daß Du siegreich bist. Doch hier ist dieStraße und dort die Hütte, wo mein Oheim auf mich wartetwir müssen scheiden. Der Himmel segne Dich, Raoul! meine Ge-bete werden tausendmal Deinen Namen nennen. Bitte setz' Dichkeiner Gefahr mehr aus, um mich zu sehen; wenn aber"

DaS Herz des Mädchens war so voll, daß die Bewegung sieüberwältigte. Raonlhorchte in höchster Spannung, was noch Nach-folgen sollte doch er horchte vergebens.

Wenn was, theure Ghita? Du wolltest etwas sagen, das,wie ich fühle, ermuthigend seyn muß."

O, wie sehr hoffe ich, daß eS so seyn möchte, mein armerRaoul! Wenn Gott, jemals Dein Herz ergreift und Du als gläu-biger Christ mit einem Wesen vor dem Altar stehen möchtest, basmit der größten Sehnsucht bereit ist, dir Alles zu weihen, nur nichtihre Liebe zu ihrem Schöpfer und den Schatz ihres zukünftigen