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blicken. Sogar Lyon hatte die Hoffnung aufgegeben und rundherum geviert, so daß er abermals — ein getäuschter Mann —das Ufer entlang gegen Campanella hinsteuerte.
Da Cuffe den nächsten Wind auS.Westen erwartete, so hielter sich fortwährend nordwärts, in der Absicht, bis Amalfi hinaufzu segeln und jeden Fischer, dem er begegnete, nach dem Luggerzu befragen.
Indem wir das Schiff seinen Kurs langsam in dieser Richtungverfolgen lassen, wollen wir unsere Aufmerksamkeit nunmehr aufden Zustand der Gefangenen richten.
Ghita und ihr Oheim waren diese ganze Zeit über mit allerSorgfalt behandelt worden. Des Constable's Frau, eine höchstachtbare Matrone — wohnte am Bord der Proserpina und Cuffeübergab ihr aus zarter Rücksicht das arme Mädchen zur Beher-bergung und Verpflegung. Für ihren Oheim wurde ein näheresUnterkommen ausgemacht und da Beide als gänzlich unschuldig be-trachtet wurden, so war die Absicht, sie alsbald an'S Land zu setzen,so wie man die Gewißheit erlangt haben würde, daß keine Nach-richt über den Lugger aus ihnen herauszubringen sey.
Jthuel hatte seinen Dienst wieder angetreten und war den hal-ben Morgen über auf dem Vormars gewesen. Die Barke, welcheunterdessen auf dem Deck gestanden hatte, wurde jetzt in'S Wassergelassen und im Schlepptau behalten, bis der Augenblick gekommenwäre, wo Carlo Giuntotardi und seine Nichte dieselbe, nebst derErlaubniß zur Abfahrt, zurück erhalten sollten. Dieser Augenblickwurde übrigens noch so lange hinausgeschoben, bis das Schiff umdas Kap Campanella herum in den Golf von Neapel eingelaufensehn würde, da es offenbar grausam gewesen wäre, zwei Personen,wie den Oheim und seine Nichte, in bedeutender Entfernung vonihrem eigentlichen Ankerplätze von dem Schiffe fort zu schicken.
Raoul Uvard dagegen befand sich in ganz anderen Umständen.Er saß auf der Back unter der Obhut einer Schildwache in Er-