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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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zum Dienst bereit. Die Offiziere des Quarterdecks betrachteten mitErstaunen alle diese Vorkehrungen, denn in neuerer Zeit war derUntersteuermann in diesem Theile des Schiffes überhaupt nur sehr seltengesehen worden. Doch auf, einem Kriegsschiffe macht die Diöciplineinen Theil des Glaubens aus und Niemand wagte Fragen zu stellen.

Der Kapitän schloß sich mit Clinch abermals einige Minutenlang ein und ertheilte ihm seine Befehle; dann sah man den Mannmit froher Miene das Schiff verlassen und des Kapitäns eigenesBoot den schnellsten Ruderer der Fregatte besteigen.

Sobald er darin Platz genommen, stieß das Boot ab undsteuerte gegen die Landspitze von Campanella, die jetzt ungefährdrei Meilen entfernt seyn mochte. Niemand wußte, wohin er be-stimmt war: Alle aber glaubten, es gelte einen Dienst, der sich aufden Lugger bezöge und einen umsichtigen Seemann zu seiner Aus-führung erforderte.

Cuffe selbst war in der jüngsten Zeit unstät und ruhelos gewesen,wurde aber jetzt gefaßter, als er seinen alten Tischgenoffen rüstigund mit einer Geschwindigkeit dahin rudern sah, welche ihn im Laufeweniger Stunden sogar bis Neapel bringen mußte, falls seine Reisewirklich so weit gehen sollte.

Eiliilndzwanzigstes Kapitel.

Die Ehre ist an's Febcn ihm gekettet:

Wer Eines sucht, muß für das And're auchFrisch wagen oder beides, gar verlieren.

Tathai».

So viel wußte man jetzt gewiß, daß der Irrwisch nicht in demGolfe von Salerno war. Bon den hohen Masten der Fregatte auskonnte man mit Hülfe der Gläser die ganze Küste übersehen undnirgends war ein Zeichen von einem ähnlichen Fahrzeuge zu er-