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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Steuermannsmate'S haben schon gcheirathet, Kapitän Cuffe,und jedesmal hat'S ein erbärmliches Ende mit ihnen genommen.Doch Johanna und ich haben uns entschlossen, ledig zu bleiben, solange wir nicht glänzendere Aussichten vor uns haben, als meinejetzigen Hoffnungen sie gewähren können."

Ist es aber auch ganz Recht, Jack, ein armes junges Mäd-chen in einem Alter, wo sie noch die besten Aussichten zu einer vor-theilhaften Verbindung vor sich hat so auf's Ungewisse hin imSchlepptau mit sich zu führen?"

Clinch starrte seinen Kommandanten an, bis sich seine Angenmit Thränen füllten. Das Glas hatte seine Lippen nicht mehr be-rührt, seit das Gespräch diese Wendung genommen hatte und dergewöhnlich harte, resignirte Ausdruck seiner Züge zeigte noch ein-mal das Gepräge menschlicher Empfindung.

Es ist nicht meine Schuld, Kapitän Cuffe," antwortete erleise;eS sind jetzt volle sechs Jahre, seit ich in sie drang, daß siemich aufgeben sollte: aber sie wollte nichts davon hören. Ein sehrachtbarer Anwalt freite um sie und ich bat sie sogar selbst, seineHand anznnehmen. Der einzige unfreundliche Blick, den ihr Augeje auf mich geworfen, traf mich damals, als sie jene Bitte von mirvernahm, die, wie sie sagte, in ihren Ohren beinahe wie gottlosklang. Sie wollte eines Seemanns Gattin seyn oder als Mäd-chen sterben."

Das Mädchen hat wohl unglücklicher Weise einige romantischeIdeen über unfern Stand im Kopfe, Clinch, und gerade solche Ge-schöpfe sind immer am Schwersten davon zu überzeugen, was zuihrem eigenen Besten gereicht."

Johanna Weston!- Sie nicht, Sir; es ist nicht mehr Ro-mantik in ihrem ganzen Wesen, als auf den Denkblättern eines Ge-betbuchs. Sie ist nichts als Herz, die arme Johanna! und wieich dazu kam. dieses Herz so fest an mich zu fesseln, das ist mirimmer noch ein Räthsel, Kapitän Cuffe. Ich verdiene gewiß ihre