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sind. Mein Vater war einer der achtbarsten Handelsmänner inPlymouth, und als er mich aufs Quarterdeck brachte, glaubte er,was Rechtes aus mir zu machen, statt daß ich jetzt mein Leben ineiner Stellung zubringe, die, wie man wohl sagen kann, sogar nochgeringer als seine eigene ist."
„Da schätzt Ihr aber Euren eigenen Posten zu gering, Clinch.Die Stelle des Untersteuermanns auf einer von Seiner Majestätschönsten Fregatten ist etwas, worauf man stolz seyn darf; ich warauch einmal Nntersteuermann — ja sogar Nelson hat ohne Zweifeldenselben Posten ausgefüllt. Was das betrifft, so kann ja selbsteiner von Seiner Majestät eigenen Söhnen durch diese Rangstufeweiter gegangen seyn."
„Ja, ja, Sir, durch sie weiter gegangen, wie Ihr sagt," er-wiederte Clinch mit hohler Stimme. „Für die, welche durch die-selbe gehen, mag das ganz gut seyn, aber für solche, die dabeistehen bleiben — ist'S der Tod. Für einen Midshipman ist'S wieeine Feder, die er sich auf den Hut steckt, wenn er einmal Matewird; in meinem Alter aber ist'S keine Ehre mehr, Mate zu seyn,Kapitän Cuffe."
„Wie alt seyd Ihr, Clinch? — Nicht viel älter als ich."
„Aelter als Ihr, Sir! Der Unterschied in den Jahren istzwischen uns freilich nicht so groß, als der im Rang, obwohl ichdie Zweiunddreißig nie mehr erleben werde. Bei all' Dem ist'Saber nicht sowohl das, als der Gedanke an meine arme Mutter,die ihr Herz daran gehängt hat, mich mit Seiner Majestät Offi-zierspatent in der Tasche zu sehen nnd noch an eine zweite Person,die einem Manne ihr Herz schenkte, der leider ihrer Neigung nie-mals würdig war."
„Das ist mir neu, Clinch," versetzte Cuffe mit Theilnahme.„Man denkt so selten an die Heirath eines SteuermannSmate's, daßder Gedanke, Ihr könntet so etwas im Sinne haben, mir höchstensim Scherze gekommen wäre."