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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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gangen war und seine Hoffnung erneuerte sich, daß er einst nochganz vom Dienste befreit werden würde. Doch wollte es ihm nichtrecht hinunter, daß er für einen Angeber oder ,St aa tszeugeick, wieJthuel es nannte, gelten sollte, denn in den Augen des gemeinenMannes macht sich ein Solcher einer weit größeren Sünde schuldig,als wenn er tausend gewöhnliche Verbrechen begehen würde.

Darum aber kümmerte sich Winchester sehr wenig. Er entließden Ncugeworbcncn, verplauderte noch einige Minuten mit Velver-ton, der die Wache hatte, und gähnte ein oder zwei Mal ziemlichvernehmlich: dann ging er in seine Kajüte und war nach zehn Mi-nuten in tiefen Schlaf versunken.

Zwanzigstes Kapitel.

Weiß wie ein Segel auf der dunstigen See,

Wenn halb der Horizont bewölkt ist und halb offen:Hochflattcrnd zwischen Meer und Himmelshöh'

So strahlt dem Mann sein Letztes noch sein Hoffen.

Die Insel.

Die Morgendämmerung des folgenden Tages wurde auf denverschiedenen englischen Schiffen, die am Eingänge des Golfes vonSalerno lagen, mit großer Spannung erwartet. Cuffe und Lyonhatten schon am Abend zuvor speziellen Befehl gegeben, sie zeitigzu wecken und selbst Sir Frederick Dashwood ließ sich schon amfrühen Morgen von dem wachhabenden Offiziere Rapport erstatten.

Cuffe war schon eine volle halbe Stunde vor Tagesanbruchaufgestandeil. Er stieg sogar selbst nach dem großen Mars hinaus,um so bald als möglich einen weiten Ucberblick über den Horizontzu gewinnen. Griffin hatte ihn dabei begleitet, und Beide beobach-teten, an die große Wand des Hauptmastes gelehnt, die langsameAnnäherung der Morgenstrahlen, welche sich allmählig über das