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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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ihm von Norden und Süden her auf den Hals und lassen sie unterdem Schlitze unseres' Feuers entern. Haben wir den Lugger ersteinmal in der Bai, dann kann er uns unmöglich mehr entgehen."

Recht artig angelegt, Kapitän Cuffe, und wird sich auch ganzhübsch ausführen lassen. Wenn wir den Ketzer aber seewärtsfinden sollten?"

Dann machen wir in derselben Richtung Jagd auf ihn undjedes Schiff thut dann sein Bestes. Kommt, kommt, ihr Herrn;ich wünsche zwar keineswegs, ungastlich zu erscheinen, aber die Pro-serpina muß jetzt nothwendig anfbrechen. Sie hat einen weitenWeg vor sich und auf die Winde kann man sich in dieser Jahres-zeit kaum eine Stunde lang verlassen."

Da Cuffe so große Eile hatte, so schieden seine Gäste ohneweitere Ceremonieu.

Das Erste, was Sir Frederick vornahm, war: sein Mittagesseneine Stunde früher als gewöhnlich zu bestellen und den Schiffsarztund den Marineoffizier, zwei Kapitaltischgenoffen, dazu etnznladen;dann setzte er sich nieder und fing an, eine Zeit lang gräulich aufseiner Flöte zu blasen. Zwei Stunden später ertheilte er seinemersten Lieutenant die nöthigen Befehle und kümmerte sich dann äußerstwenig mehr um die Fregatte, welche er kommandirte.

Lyon dagegen setzte sich, sobald er wieder auf seiner Schaluppewar, ganz allein zu einem höchst frugalen Mahle nieder, nachdemer zuvor Befehl gegeben hatte, einige alte Segel auf das Verdeckheraufznbringen, um sie zum achten oder neunten Male ausbeffernzu lassen.

Auf der Proserpina dagegen war ein ganz anderes Treibenzu bemerken. Hier sah man die Gangspillkreutzbäume herumsiiegen,und als der Kapitän auf dem Verdeck erschien, war bereits einAnker gekattet. Der andere folgte bald, die drei Marssegel wurdenniedergelassen, angeholt und aufgehißt und dann wurde ein Segelnach dem andern eingesetzt, bis das Schiff, in eine Wolke von