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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Hoffnungsstrahle getäuscht, der, ewig trügerisch, nur in der Entfer-nung schimmerte.

ES wurde übrigens beschlossen, mit Jthuel nicht eher eine Verände-rung vorzunehmen, als bis der Kapitän wenigstens mit dem Admiraleüber die Sache gesprochen hätte, und Nelson war ein Mann, der sichohne den Einfluß jener Sirene, unter deren Joch er seufzte, in seinenrichterlichen Nrthcilen fast immer mild, ja oft sogar höchst ritterlichzeigte. Solchen Widersprüchen ist selbst ein großer Geist unterworfen,sobald er den Polarstern seiner Pflichten aus den Augen verliert!

Als daher das Urtheil über Raoul gesprochen und der Gefan-gene abgeführt war, vertagte sich das Kriegsgericht und es wurdeaugenblicklich ein Boot mit einer Abschrift des Protokolls und UrtheilSzur Genehmigung für den Contreadmiral nach dem Foudrohantgesendet.

Dann folgte eine Berathung über den Gegenstand, der für sieAlle bei weitem am meisten Interesse hatte nämlich wo der Luggersich befinden mochte und welche Mittel zu seiner Ergreifung ange-wendct werden könnten.

Daß der Irrwisch in der Nähe war, davon waren Alle über-zeugt; wo man ihn aber finden sollte, das war schwer zu sagen.Man hatte Offiziere auf die Höhen von Capri geschickt, deren einemehr als tausend Fuß über die See emporragt; doch ohne Erfolgwaren sie alle wieder zurückgekchrt. In der offenen See, zwischen denInseln und in den Buchten nirgends war etwas zu sehen, wasdem Lugger ähnlich gewesen wäre. Man hatte einen Kutter rundum Campanella herumgeschickt, ein anderer kreuzte an der Mündungdes Golfes, um nordwärts von Jschia einen Blick hinauszuwerfenund sich zu überzeugen, ob der vcrrätherische Doppelflügler nicht hinterden Bergen dieser Insel eine Zuflucht gesucht habe.

Kurz kein Mittel war versäumt worden, wodurch man denFlüchtling hätte entdecken können. Aber alle schlugen fehl: einBoot nach dem andern kam ohne Nachricht zurück, und alle aus-