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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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verrietst, welche ihn auf dem Lande unter die Klasse gebildeter Leutegestellt hätten. Sobald einer der Letzteren das Schiff anhielt, wardie Mannschaft jedesmal unbefragt davongekommen.

Mag dem übrigens gewesen seyn, wie ihm wolle darüberist keine Frage, daß bei Hunderten unter den brittischen Seeoffizierenein starker, großherziger Unwillen gegen die Ungerechtigkeit angetroffeuwurde, deren man sich durch den eingeführten Gebrauch: fremdeMatrosen unter ihrer eigene» Flagge zu pressen gegen eine fremdeNation schuldig machte.

Zwar hatte Cuffe zuviel von einem rauhen Krieger an sich,um in diesem Punkte gerade den zartesten Anfichten zu huldigen;gleichwohl war er zu sehr Mann, um sich nicht gegen den Gedankenzu sträuben, daß ein Anderer wegen einer Handlung bestraft werdensollte, die er, wie er wohl fühlte, unter ähnlichen Umständen gleich-falls begangen hätte und zu welcher er auch, wie er sich nicht verhehlenkonnte, das vollkommenste Recht gehabt haben würde. Einen Bur-schen wie Jthuel, der so viel von den Graniteigenthümlichkeitenan sich hatte, für etwas Anderes, als er wirklich war, zu haltenwar unmöglich und sein Nationalcharakter galt auf dem ganzenSchiffe für so bekannt, daß seine Kameraden ihm gleich vom An-fang an den Spitznamen Vankee aufgebnnden hatten.

Cuffe war also mit der ganzen Sache so weit im Reinen, daßer nach einer Berathung mit Winchester beschloß, den angeführtenDeserteur nicht ins Verhör zu nehmen, sondern ihn nur kurze Zeitgefesselt zu lassen und dann unter dem bei solchen Veranlassungenhäufig gebrauchten Vorwände wieder in den Dienst einzureihen, daßman dem Manne Gelegenheit geben wolle, seine amerikanische Ge-burt zu beweisen: wenn er nämlich wirklich das war, was er sohartnäckig zu seyn behauptete. Der arme Jthuel war nicht der Ein-zige, der zu diesem zweideutigen Dienste verdammt worden; hundertAndere verlebten harte Jahre der Prüfung, von demselben schwachen