„Ganz gewiß; jedes Wort ist wahr, Gentlemcn," antworteteJthuel. „Meinem Augenmaße nach war es nicht über eine Kabel-länge von dieser Stelle."
„Und wo ist der Lugger jetzt?" fragte Cuffe, indem er geradedurch die Hartnäckigkeit seiner Neugierde den eigentlichen Zweckaller seiner Fragen verrieth.
Aber Zthuel ließ sich nicht so schnell oder blindlings Hinreißen.
„Ei, Kapitän Cuffe," erwiederte er in einer Art mädchenhaf-ter Schüchternheit mit verlegenem Lächeln, „ich kann doch aufmeinen feierlichen Eidschwur, wie Jhr'S nennt, eine solche Fragenicht wohl beantworten. Niemand kann wissen, wo der kleine Follyjetzt ist, als wer stch gerade darauf befindet."
Cuffe wurde durch die Antwort etwas aus dem Concept gebracht,was Lyon mit spöttischem Lächeln bemerkte. Letzterer nahm es sofortüber stch, die Kreuzfragen zu stellen, und wäre es dabei bloß aufdie eigene Meinung von seinem Scharfsinn und seiner Verschlagen-heit angekommen, so hätte er allerdings ganz der Mann seyn müssen,um eS mit einem in Ausflüchten so geübten Burschen, wie Jthuel,aufzunehmen.
„Wir erwarten nicht, Zeuge," begann er, „daß Ihr uns auseigener Erfahrung nach Länge und Breite oder gar nach den Punk-ten des Kompasses genau angebt, wo sich in diesem nämlichen Augen-blick das Fahrzeug befindet, das von einigen kUrv-Koll^, von an-dern Kevv - Kolla)' und wie es jetzt scheint, von Euch selbst derkleine Koll^ genannt wird, denn das kann, wie Ihr so eben bemerkthabt, nur denen bekannt seyn, die sich wirklich an dessen Bordeaufhalten: vielleicht aber erinnert Ihr Euch der Stelle, wo Ihrausgemachtet hattet, den Lugger bei Eurer Rückkehr von der gefähr-lichen Expedition zu treffen, die Ihr mit einander nach dem Golfevon Neapel unternommen?"
„Ich verwerfe diese Frage als gesetzwidrig," versetzte Jthuelmit einem Feuer und einer Lebendigkeit, welche selbst den Unters»-