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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Masten gesendet, welche mit ihren Gläsern jeden Winkel und jedeSchlucht des Golfes untersuchten, um sich zu überzeugen, ob andieser malerischen, romantischen Küste keine Spur von dem Luggerzu entdecken wäre.

Die Ausdehnung dieses schönen Wasserbeckens ist so bedeutend,die einzelnen Gegenstände, die eS umschließen, erscheinen so groß-artig und die Atmosphäre so rein, daß selbst die größten Schiffe indieser Umgebung weniger als anderswo ins Auge fallen, und es wäresehr leicht möglich gewesen, daß der Irrwisch in der Nähe einesdieser Landungsplätze vor Anker gelegen und Wochen lang daselbstverweilt hätte, ohne daß die Flotte es bemerkte, wenn ihr nichtvon Beobachtern an der Küste Nachrichten hierüber zugekommenwären.

Cuffe war der Letzte auf dem Verdeck; Schlag sechs Uhr erschiener auf dem Quarterdeck, wo er von den Anwesenden mit entblöß-tem Haupte begrüßt wurde. Er schaute sich um und wandte sichdann an Griffin, welcher für heute der wachhabende Offizier war.

»Ich sehe zwei Schiffe den Golf Herabkommen, Mr. Griffin,"begann er;vermuthlich noch keine Signale, Sir?"

Gewiß nicht, Sir, sonst wären sie schon gemeldet worden.Die Fregatte mnß die Terpfichore seyn und die Schaluppe erkenneich an ihren neuen Bramsegeln eS ist die Ringeltaube. DieFregatte rühmt sich, Kapitän Cuffe, der erste Schnellsegler inner-halb der Meerengen zu seyn!"

»Ich will eine Monatsgage darauf wetten, der Few-Follystellt sich mit ihr in eine Bolinie und macht seine zehn Knoten, bissie ihrer neun zuwege bringt. Wenn ihm das mit der Prvserpinagelingt, so wird'S ihm mit Mistreß Terpfichore wenigstens auch nichtschwer werden. Doch da kommt ein Signal von der Fregatte,Mr. Griffin; ein Herenmeister zwar würde eS kaum lesen können,so verkehrt haben sie ihren Gaul aufgezäumt. Nun, Quartiermei-ster sagt einmal, was es ist."