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beschäftigt. Die Depesche wurde überliefert: der Admiral ließ augen-blicklich seinen Sekretär und zwei Schreiber Wecken, denn Alles,was dieser rührige, entschlossene Mann unternahm, ging rasch undmunter von Statten. Befehle wurden geschrieben, kopirt, gesiegeltund um zwei Uhr Nachts auf verschiedene Schiffe gesendet, damitdie Morgenbrise nicht verloren gehen möchte — und dann erst durstedas Kanzleipersonal wieder an Ruhe denken.
Um zwei Uhr Nachts verließ Roller das Naggenschiff, nach-dem er in Nelson'S eigener Kajüte ein herzhaftes Mahl zu sichgenommen und begab sich an Bord der Terpsichore, einer niedlichen,kleinen Fregatte von zweiunddreißig Kanonen, Zwölfpfündern, wo-hin er den Befehl zu seiner eigenen Aufnahme zu bringen hatte.Zwei Stunden später brach dieses Schiff in Begleitung eines nochkleineren Fahrzeugs, der Ringeltaube vou achtzehn Kanonen, vonseinem Ankerplätze auf. Unter einer Wolke von Leinwand steuertenbeide mit Leesegeln auf jeder Seite, bei leichtem Nordwestwinde, denGolf hinab in der Richtung gegen Capri.
Siebe»zehutes Kapitel.
Sprecht wie flch's ziemt, Herr Sekrctarius:Begegnet man uns so im KönigSratbc!
König Heinrich VIII.
Als die Müßiggänger der Proserpina am nächsten Morgen aufdem Verdeck erschienen, stand das Schiff ungefähr eine Meile wind-wärts von Capri; es war die Nacht über ziemlich scharf gegen dieNordseitc des Golfes hingesteuert und begann nun rund herum zuvieren, so daß es jetzt die entgegengesetzte Richtung verfolgte. So-bald das Morgeulicht zurückkehrte, hatte man AuSgucker auf die
Nachts die er steWache, von 12—1 Uhr Hundswache, von t—8 UhrMorgen wache und von ö—12 Uhr Wor mittagswache. D. U.