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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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mit seinem Gefangenen anfangen falle. Nach Mittheilung dieserwichtigen Thatsache wagte er, einige Vermnthungen über diewahrscheinliche Nähe des LnggerS, sa wie seine Hoffnung auSzu-drücken, daß er mit Hülfe Balt'S, dessen Lage er ebenfalls erklärte,im Stande seyn würde, die wirkliche Stellung des feindlichen Schif-fes ausfindig zu machen, wobei er zu gleicher Zeit auf die alsbal-dige Vernehmung der beiden Gefangenen als auf das sicherste Mit-tel hindeutete, wie man sie zur Habhaftwerdung des Jrrwisches amNützlichsten verwenden könnte. Das Schreiben schloß mit dem drin-genden Gesuche, daß eine weitere Fregatte (die er namentlich bezeich-net? und deren Kapitän jünger, als er selbst war) nebst einer schnell-segclnden Schaluppe, welche vor Neapel vor Anker lag, 'zu seinemBeistände herbeigesendet werden möchte, um dem Irrwische ,denRang abzulaufen st da er fürchtete, daß der Lugger, besonders beidem vorherrschenden schwachen Winde für die Proserpina allein zuschnell segeln dürfte.

Nachdem dieser Brief geschrieben, adressirt und gesiegelt war,begab sich Cuffe abermals auf das Verdeck.

Es war neun Uhr Abends und Winchester hatte das Quarter-deck fast ganz allein inne. Auf dem Verdecke der schönen Fregatteherrschte eine Ruhe, eine Stille, wie man sie sich in einer Mond-scheinnacht, bei schläfrigen Wachen, leichtem Wind, glattem Wasser-spiegel und in einem Golfe wie der von Neapel nur immer denkenkann. Ueber dem Vcsuve sah man von Zeit zu Zeit Feuerfunkenaufsprühen, doch war in jener Richtung Alles in einen geheimniß-vollen Dnnst gehüllt; nur Capri stieg, dunkel und groß, wenigeMeilen leewärts aus der See empor und Jschia war als eineferne, wirre Masse am Leebug sichtbar.

Ein Wort von Cuffe aber setzte plötzlich Alles in Bewegung.Raa- und Stagiackeln wurden überhalt und eingehakt, der Hoch-bootSmannSmate pfiff seine Signale und der .erste Kutter' wurdeüber die Kühl gehißt und ins Wasser hinabgelassen.