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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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ein Gefühl, das sich bei dem gepreßten Deserteure, auf dessen DiensteEngland kein anderes Recht, als das des Stärkern geltend zu ma-chen hatte gerade deshalb noch um ein Bedeutendes vermehrte,weil er innerlich wohl fühlte, daß man dem Manne durch den ans-erlegten Kriegsdienst überhaupt ein großes Unrecht angethan hatte.In dieser Denkweise liegt eben nichts Außergewöhnliches, denn untersolchen Umständen gehört es zu den üblichen Kunstgriffen des Men-schen, daß er Vergehen ersinnt, um sich vor sich selbst zu rechtfer-tigen, indem er sich vorzuspiegeln sucht, das Opfer einer will-kührlichen Handlung habe wenigstens die. verhängte Strafe wirk-lich verdient.

Wagst Du'S zu läugnen, Bursche, was dieser junge Herr soeben behauptete?" fragte der Kapitän.Ich erinnere mich Deinerjetzt ganz genau; Du bist Bolt, der VvrmarSgaste, der uns inPlymouth davonlief."

Ihr wäret ebenfalls davongelaufen, Kapitän Cuffe, wennIhr Euch an meiner Stelle befunden hättet und wäre das Schiffselbst in Jericho gewesen."

Genug keine Unverschämtheit, Sir. Laßt den Profoßherbeiholen, Mr. Griffin, und den Burschen in Ketten legen; mor-gen wollen wir die Sache näher untersuchen."

Diese Befehle wurden befolgt: man brachte Jthuel dahin, woder Profoß des Schiffes zu restdiren pflegte.

Cuffe entließ sofort den Lieutenant und zog sich in die innereKajüte zurück, um eine Depesche an den Contreadmiral vorzuberei-ten. Er brauchte beinahe eine Stunde, bis er den Bericht nachseinem Sinne abgefaßt hatte: endlich war er glücklich damit zuStande gekommen. Der Inhalt seines Schreibens war kurz folgender:

Er berichtete Raoul'S Gefangennehmung und erklärte die Artund Weise, wie dieser berühmte Kapersmann in ihre Hände gefallenwar. Er bat sodann um Verhaltungsmaßregeln darüber, was er