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in der Konstabelkammer eingcsperrt wurde. Ghita führte man mitihrem Oheim in das leere Staatszimmer der Kajüte, wohin zumNachtlager für Beide einige Matrazen geschafft wurden.
Jetzt zog sich der Kapitän mit seinen beiden Gästen in dieHinterkajüte zurück, wohin Grifstn zu folgen eingcladen wurde. Erstdort erinnerte sich der Kapitän, daß noch ein viertes Individuumauf dem Boote gewesen war, und er schickte Befehl aufs Verdeck,den Fremden zum Verhör herab zu bringen.
Jthucl hatte sich, sobald er bemerkte, daß die Aufmerksamkeitder Offiziere auf Ghita und ihren Obeim gerichtet war, zu seinereigenen Jolle zurückgeschlichen und sich daselbst der Länge nach,scheinbar schlafend, eigentlich aber in der Absicht auf den Bodengelegt, um dem Feinde ,aus den Augen* und somit auch ,auS demGedächtnisse* zu bleiben; dabei behielt er sich immer noch vor, wenndas Schiff dem Lande nahe genug käme, um ein glückliches Entkom-men hoffen zu dürfen — nachdem der Mond hinabgegangcn wäre,über Bord zu springen. — In dieser Lage wurde er angetroffen,von seinem Lager aufgeriffcn und in die Kajüte geführt.
Wir haben schon oben erwähnt, daß Jthuel sich geweigerthatte, sich ohne Verkleidung in die Nähe der Proserpina zu wagen.Raoul aber war mit allen Erfordernissen einer Vermummung Wohl ver-sehen, und so hatte man ihm seine eigenen glatten, röthlichen Haaremit einer schwarzen Lockenperücke bedeckt, Bart und Augenbraunengefärbt und die Verkleidung dadurch vollendet, daß man ihn in dieKleidung oder vielmehr Nichtkleidung eines neapolitanischen See-mannes steckte. *
Das größte Hinderniß bei dieser Anordnung war ein gewisserHaarzopf gewesen, welchen Jthuel gewöhnlich in einer zusammen-genähtcn Aalhaut trug; beide, ,Haarzopf sowohl als Aalhaut,* warenihm als Reliquien einer besseren Zeit theuer. Einmal in der Wochewurde der Zopf aufgebunden und gekämmt; die ganze übrige Zeithindurch bildete er eine solide, zwei Fuß lange Masse, die fast so