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zu ersparen, und dachte, cs müßte doch nicht so übel seyn, wenner das Anerbieten annähme und ein ,königliches Schiff* einem feind-lichen KapcrSmanne weiter helfen lasse. Mit der ihm eigenen Ge-schicklichkeit die Leine umschlingend, sah er die Jolle bald im Schlepptauder Fregatte; Raoul trat an das Steuerruder und gab dem Bootedie nvthigc Wendung, um es nicht dicht neben das Schiff gelangenzu lassen.
Die Veränderung war so plötzlich und so durchaus unerwartet,daß Ghita ihre Mißbilligung flüsternd zu erkennen gab, da sie be-fürchtete, dieser Wechsel könnte zu der Entdeckung des wahren Cha-rakters ihrer Begleiter führen.
„Fürchte nichts, Theuerste," antwortete Raoul; „sic können un-möglich ahnen, wer wir find und wir erfahren vielleicht in unserernunmehrigen Lage irgend Etwas, was uns von Nutzen seyn dürfte.Auf alle Fälle ist der Irrwisch in dem jetzigen Augenblick vor ihrenPlanen sicher." ,
„Seyd ihr Bootsleute aus Capri?" fragte Griffin, der mitCuffe und den beiden Italienern auf dem Hackbord stand, indemder Kapitän die Fragen dictirte, die sein Lieutenant stellte.
„8nore, 8i," antwortete Raoul, indem er den Jargon jenerGegend, so gut er konnte, nachzuahmen und, seine tiefe, weichklin-gende Stimme verstellend, einen hohen, schrillenden Ton anzunehmensuchte; „Bootsleute aus Capri, die mit Wein nach Neapel kamenund durch das Spektakel am Raa-Arm der Minerva länger als ge-wöhnlich aufgehalten wurden. Vosxetto! die Signori dort drübenmachen mit einem Prinzen nicht mehr Umstände, als wir auf unseremkleinen Eilande mit einer Wachtel, wenn ihre Zeit gekommen ist. —Verzeihe mir, theuerste Ghita; aber wir müssen ihnen Sand indie Augen streuen."
„Hat sich nicht in den letzten vierundzwanzig Stunden einfremdes Segel in der Nähe eurer Insel blicken lassen?"
„Der Golf wimmelt von fremden Segeln, S'nore — selbst