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Richte Deinen Geist im Gebete noch einmal auf Ihn, der Dir alleinin Deinen Nöthen beistehen kann."
Caraccioli kniete mit Hülfe des Priesters auf dem Schaffottenieder, denn der Strick war locker genug, um ihm diese Handlungder Demuth zu gestatten; der Andere betete neben ihm auf den Knien.
„Gäbe Gott, daß Nelson nichts mit der Sache zu schaffenhätte!" murmelte Cuffe, indem er sein Gesicht weg wendete undseine Augen unwillkührlich auf den Foudropant richtete, unter dessenSpiegel das Langboot lag. Dort auf der Hintergallerie stand dieschon erwähnte Dame und schien die Schreckensscene mit gespannterAufmerksamkeit zu verfolgen. Niemand als ein Mädchen war inihrer Nähe, da ihre männlichen Freunde nicht dazu gelaunt waren,ihr Gesellschaft zu leisten.
Cuffe wandte sich mit größerem Nnmuth von diesem Anblickeab — in demselben Moment erhob sich ein allgemeiner Schrei ausden Booten. Sich umschauend hatte er gerade noch Zeit zu bemer-ken, wie der unglückliche Caraccioli mit einem stätigen Ruck aus seinerknieenden Stellung emporgezogen wurde, bis sein Nacken an derFockraa anstieß, während sein Begleiter, im Gebet verloren, alleinauf dem Schaffot zurückblicb.
Eine schauerliche Minute lang dauerte der Kampf zwischenLeben und Tod; dann hing der Körper — noch kaum zuvor derWohnsitz eines unsterblichen Geistes — gleich einem der Leesegel-sallblöcke des Schiffes am Ende der Spiere -und baumelte, gefühl-los wie das Holz, das ihn trug, im Hauch der Lüfte.