würde, das Französische zu lernen, selbst wenn ich in Paris geborenund erzogen wäre. Es ist zu viel Sächsisches in mir, als daß ichWorte hinunterschlucken könnte, die unter hundert Fasten fünfzigMal gar keinen Sinn haben."
»Ihr seyd mir darum nur um so werlher, Euffe," antworteteder Admiral und das Lächeln, das jetzt seine Miene erhellte, ließsein Gesicht, das im Zustand der Nahe beinahe häßlich war, miteinem Male fast hübsch erscheinen — eine Eigenthümlichkeit, welchekeineswegs selten ist, sobald ein kräftiger Wille den Zügen seinenAusdruck verleiht und der Grund des Herzens wirklich gesund ist.„Ein Engländer hat auch mit all' den gallischen Tendenzen nichtszu schaffen. — Dieser junge Mr. Grifstn scheint Geist zu besitze»und ich sehe es immer als ein gutes Zeichen an, wenn ein jungerMann sich freiwillig zu solchen verzweifelten Unternehmungenmeldet — er sagt mir aber, er sey bloS Euer zweiter Lieutenant;wer war denn die ganze Zeit über Euer Premier?"
„Der hatte bei dem Morgenscharmützel eine kleine Schrammedavon getragen, Mylord; deßhalb wollte ich ihn natürlich nichtgehen lassen. Sein Name ist Winchester; ich meine, Ihr solltetEuch seiner von der Schlacht von St. Vincent her erinnern. Miller ^hatte eine gute Meinung von ihm, und als ich von dem,Pfeil* aufdie ,Proserpina* kam, gab er ihn mir als zweiten Lieutenant mit.Durch den Tod des armen Drury rückte er auf dem natürlichenWege zum Premier vor."
„Ja, ja, Cuffe, ich erinnere mich seiner einigermaßen. Daswar ein glänzender Tag und seine Thaten sollten alle meinem Geiste
* Ralph Willct Miller, Konimandant des Schiffes, auf welches Nelsonin der Schlacht beim Kap St. Vincent seine Flagge übertrug. Er war einAmerikaner, aus Manhattan gebürtig; nahe Verwandte von ihm wohnen nochjetzt unter demselben Namen zu Newyork. Den Namen Willet soll er vondem ersten englischen Mahor geerbt haben, von welchem viele der altenFamilien im unteren Thcilc dieses Staates, besonders aber in Long-JSland — abstammen.