sie dicht unter dem Kiel einen Anker ausgeworfen und schien nochirgend eine Anordnung oder Befehle zu erwarten, che sie sich wirk-lich zur Abfahrt anschickte. Ihr Kapitän war nämlich in diesemAugenblicke noch am Bord des Flaggenschiffes, wohin der Contre-admiral ihn beordert hatte.
Diese Fregatte war die Proscrpina, von sechsunddreißig Kanonen,Kapitän Cuffe — Schiff und Offiziere gehören bereits unter desLesers nähere Bekannte. Ungefähr eine Stunde vor Eröffnung unsererjetzigen Scene war Kapitän Cuffe in der That durch ein Signal anBord des Foudropant berufen worben, wo er einen kleinen, blaßaussehenden, schmächtig gebauten Mann, dem der rechte Arm fehlte —gefunden hatte, der auf dem Deck der Vvrderkajnte auf- und ab-ging und seine Ankunft ungeduldig zu erwarten schien.
„Nun, Cuffe," begann diese nneinnehmend aussehende Personmit einer zuckenden Bewegung des verstümmelten Armes, „ich sehe,Ihr seyd ans der Flotte hervorgebrochen; seyd Ihr ganz zur Ab-fahrt bereit?"
„Wir haben, der Briefe wegen, noch ein Boot am Land, My-lord: sobald dieses zurückkommt, werden wir unser» Anker lichten,der gerade unter dem Kiel steht."
„Recht so: ich habe die Ringeltaube zu demselben Zwecke nachdem Süden entsendet, und wie ich sehe, ist sie schon unterwegs undeine halbe Meile vom Ankerplätze entfernt. Dieser Mr. Griffinscheint ein tüchtiger junger Mann zu seyn — sein Bericht über dieArt, wie er den Brander führte, gefällt mir sehr gut, wenn eSgleich dem französischen Schufte gelang, ihm zu entkommen! Beiall' dem ist dieser Rowl! — Ei — hm — wie lautet der Namedes Burschen in Eurer Aussprache, Cuffe? — Ich kann nie rechtaus ihrem Kauderwälsch kommen."
„Nun, um Euch die Wahrheit zu gestehen, Sir Horatio — ichbitte um Verzeihung — Mylord — cs liegt etwas in dem Kernmeiner acht englischen Gefühlsweise, was mich ewig verhindern