an welche sie gerichtet wurde, um so mehrmals es mit deutlichenWorten geschah — gerade in diesem Augenblicke der Spannunghöchlich erwünscht kam.
„Meine Ansprüche auf Gelehrsamkeit sind nur gering, Signore,"gab Andrea voll Demuth zur Antwort, „wovon ich auch Sir Kuhffezu unterrichten bitte; sie waren aber jedenfalls hinreichend, umgewisse Anzeichen an diesem Korsaren zu entdecken — ein Umstand,der in einem höchst entscheidenden Augenblicke beinahe zu der Bloh-stellung des Fremden geführt hatte. Er hatte nämlich die Kühn-heit, Signore, mir weiß machen zu wollen, es gebe einen engli-schen Redner, Namens Sir Cicero, von demselben Namen undauch den nämlichen Verdiensten, wie jener berühmte Redner vonRoma und Pompeji gewesen!"
„Der Barone!" rief Cusse abermals, als ihm dieses neueVerbrechen Raouls erklärt wurde. „Ich glaube, der Schurke warzu Allem fähig. Jetzt aber hat'S ein Ende mit ihm und mit all'seinen Sir SmeeS und Sir Cicerv's obendrein. Ich denke, Ihrkönntet nunmehr den Veechy in das Geheimniß von des BurschenSchicksale einweihen, Grifsin!"
Dieser erzählte sofort dem Vicestatthalter, wie der Irrwischmit Raoul Uvard und allen seinen Genossen, ihrer Vermuthungzufolge, gleich den Raupen auf einem Baume im Feuer umgekom-men sey. Andrea Barrofaldi hörte ihm zu, nicht ohne einen ge-ziemenden Grad von Entsetzen in seinen Mienen zu verrathen: VitoViti aber vernahm die Geschichte mit Zeichen von Ungläubigkeit,die er sich nicht einmal zu verbergen bemühte. Nichtsdestowenigerfuhr Grifsin so lange fort, bis er selbst über die Art, wie er undCusse den Ankerplatz des Luggers, in der vergeblichen Absicht dasWrack zu entdecken, untersucht — berichtet hatte.
Die beiden Beamten hörten dieß Alles mit tiefem Interesse.Beide schauten einander eine Zeit lang an und wechselten bedeu-