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welche es nicht länger in Frage stellte, baß er von der Fregattenicht mehr eingeholt werden würde, und Naoul dachte sogar daran,stch nordwärts zu wenden und in Bastta einzulaufen, wo er sichuöthige» Falls einen neuen Hauptmast verschaffen konnte. Bei reif-licherem Nachdenken gab er jedoch diesen allzukühnen Plan wiederauf und steuerte in unverändertem Kurs nach der Mündung des Golo.
Die Proserpina hatte den ganzen Tag über keine Flagge ge-zeigt: nur während der Zeit, da ihre Boote im Kampf begriffenwaren und so lange ste selbst ein Feuer gegen den Lugger unterhielt,hatte ste hierin eine Ausnahme gemacht. Derselbe Fall war'S auchmit dem Irrwisch; er hatte in demselben Augenblick, da er auf dieFelukke zu feuern begann, die dreifarbige Wimpel aufgezogen undsie so lange flattern lassen, als noch weitere Feindseligkeiten inAussicht standen.
Als die beiden Fahrzeuge dem Lande näher kamen, sah man meh-rere Küstenfahrer theils gegen die westliche Brise ankämpfen, theilSvor dem Winde hersegcln, doch schienen sich alle dermaßen vor demLugger zu scheuen, daß sie ihm so viel wie möglich auSzuweichensuchten. Dieser Umstand war unserem Helden vollkommen gleichgültig,da er wohl wußte, daß es doch wahrscheinlich lauter Landsleute vonihm oder wenigstens bloße Schmuggler waren, bei denen sichs kaumder Mühe verlohnt haben würde, sie aufzutreiben und gefangen zunehmen, selbst wenn er die Zeit dazu gehabt hätte. Korsika wardamals wieder in den Händen der Franzosen; die vorübergehende,unvollständige Besitznahme des Landes durch die Engländer hatte schondrei bis vier Jahre früher ihr Ende erreicht und.Raoul wußte ge-wiß, daß er überall auf der ganzen Insel eine freundliche Aufnahmeund allen nur denkbaren Schutz finden würde.
Dieß war die Lage der Dinge, als die Proserpina in demAugenblick, da sich der Lugger zum Einlaufen zwischen den Untiefenanschickte, eine höchst unerwartete Wendung machte und alle ihreAufmerksamkeit auf die Küstenfahrer zu richten schien, von denen