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Zustand des Mastes ließ das Wagstück kaum als räthlich erscheinenund überdieß konnten ihm die Löcher in der Leinwand statt derReefbänder dienen, um die Wucht des Windes zu vermindern.
Während dieser vier Stunden mochten die beiden Schiffe inihrer seitherigen Entfernung kaum um einen halben Knoten differiren,was, trotz dem daß ste in dieser Zeit mehr als dreißig MeilenWegs zurücklegten — seinen Grund in der mißlichen Lage des Irr-wische« hatte. Sie hatten sich mittlerweile der Küste von Korsikain raschem Laufe genähert; die schneebedeckten GebirgSspitzen dieserInsel, obwohl noch manche gute Meile im Innern des Landes ge-legen, schimmerten im Strahle der Nachmittagssonne vor ihrenBlicken. Eine Stunde vor Sonnenuntergang war auch die Ge-staltung der Küste deutlich sichtbar geworden und Raoul hatte sichseine Landmarken gemerkt, wornach er den Fluß auffinden konnte,in welchen er einzulaufen beabsichtigte.
Die östliche Küste von Korsika leidet in eben demselben GradeMangel an guten Buchten und Häfen, als die westliche deren in Ueber-ffuß besitzt und unter gewöhnlichen Umständen würde man den Golo,nach welchem der Lugger jetzt seinen Kurs hinlenkte, Wohl schwerlichals einen schützenden Ort ausgesucht haben. Naoul war aber schoneinmal in seiner Mündung vor Anker gelegen und hielt gerade diesenPunkt für den passendsten, um seinem Feinde zu entschlüpfen. DerFluß Waran seiner AuSmündung voller Untiefen, welche, wie Raoulrichtig schloß, Kapitän Cuffe wohl zur Vorsicht nöthigen würden.
Je mehr der Abend hereintrat, desto mehr verminderte sichdie Stärke des Windes und von diesem Augenblicke an verlor dieMannschaft des Luggers all' ihre Besorgnisse. Die Spieren hattenbis jetzt Stand gehalten und Raoul zauderte nun auch nicht länger,seinen zerschossenen Hauptmast mit »euer Raa und frischem Segelzu versehen: beide waren alsbald eingesetzt und ohne Verzug wurdemit der Ausbesserung angefangen.
Der Lugger entwickelte nun eine Ueberlegenheit im Segeln,