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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Am Bord der Proscrpina fühlte man kaum weniger Interessean dem Ausgange des Kampfes als auf dem Irrwische selber.Hatte die Mannschaft der Fregatte auch nichts zu fürchten, soblieb ihr doch etwas zu rächen, wozu noch der weitere Triumph kam,den gefährlichsten aller französischen Kaper gefangen genommen zuhaben ein Triumph, dessen sie sich schon für gewiß hielten. Einekurze Zeit lang, während das Schiff der westlichen Spitze von Elbagegenüber stand, war es ernstlich zweifelhaft, ob man an ihr würdevorübersegeln können, obwohl der Lugger mit Windesschnelle, kaumeine Kabellänge von den Klippen entfernt, so dicht am Rande derRiffe und so nahe am Lande vorbeigesteuert war, wie die Fregatteihm unmöglich zu folgen wagen konnte. Letztere hatte übrigens dieBrise ohnedieß in größerer Entfernung vom Lande gefaßt als derLugger und konnte möglicher Weise auf demselben Pfade, den siebis jetzt verfolgte, um das Vorgebirge herumkommen. Durch denWind zu wenden, hätte eben so viel geheißen, als die Jagd völligaufzugeben, denn durch diese Bewegung wäre die Fregatte nordwärtsund weitab in die See geführt worden, während der Irrwisch mitsieben Knoten Geschwindigkeit süd- und westwärts dahinglitt. Dieganze Breite des Kanals beträgt etwa dreißig Meilen und sie hättesomit keine Zeit mehr gehabt, den verlorenen Raum wieder zu gewinnen.

Diese Ungewißheit verursachte auf die Proserpina einen Augen-blick fieberischer Spannung, während das Schiff mit raschem Laufeder Landspitze näher kam. Alles hing davon ab, ob man, ohne zuwenden, würde vorbei kommen können. Alle Anzeichen verkündetentiefes Wasser bis dicht an den Fuß der Riffe; aber in der Nähegebirgiger Küsten hat man immer von geheimen Klippen Gefahrzu besorgen. Auch war das Vorgebirge Vergleichungswelse niedrigund dies war eher ein Zeichen, daß man sich nicht allzu nahe heran-wagen sollte.

Winchester lag in seiner Hängematte und fühlte erst jetzt dasBrennen seiner Wunde; Griffin aber stand dem Kapitän zur Seite