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Art verlangen all' die Mannszucht und Entschlossenheit, wie sie einwohlgeregelter Dienst nur immer gewähren kann, und sind unterder augenblicklichen Erschlaffung einer Niederlage gänzlich unaus-führbar. Aus diesem Grunde betrachteten Alle auf dem Lugger dasZusammentreffen mit der Proserpina für den Augenblick wenigstensals völlig beendigt.
Das Mittagsmahl war vorüber, der Tag mittlerweile ziem-lich vorgerückt und Ghita, um der Beengung in der sehr kleinenKajüte zu entfliehen, hatte ihren Oheim dort seiner gewohntenSiesta überlassen, während fie sich selbst auf das Verdeck verfügte.Sie saß unter dem Zeltüberhang des Quarterdecks und war mitNähen beschäftigt, wie sie es auch in dem Warlthurme von Argen-taro um diese Stunde immer gewöhnt war. Naoul hatte sich inihrer Nähe auf eine Laffette niedergelassen und Jthuel beschäftigtesich, nur wenige Schritte von ihnen entfernt, mit dem Auseinander-nehmen seines Fernrohrs, dessen Gläser er reinigen wollte.
„Ich vermuthe, der höchst vortreffliche Andrea Barrofaldi wirdein Tcdeum anstimmen, daß er unseren Klauen so glücklich entronnenist," rief Raoul plötzlich unter Lachen, „Uaräio! er ist ein ausge-zeichneter Geschichtskenner und ganz dazu geeignet, eine Schilderungdieses großen Sieges zu entwerfen, den sodann der Herr Engländerda drüben an seine Regierung einschicken kann."
„Und Du, Raoul, hast Du nach einer so glücklichen Fluchtetwa keinen Grund zu einem Tedeum?" fragte Ghita sanft unddoch mit Nachdruck — „hast Du nicht eben so gut wie der Vice-statthalter einen Gott, dem Du danken solltest?"
„Ueste! — Wir Franzosen denken eben jetzt sehr selten anunsere Gottheit, Ghita. Republiken haben, wie Du weißt, sehr wenigVertrauen auf vic Religion — ist's nicht so, mon bravo ^mericain?Sag' einmal, Etoucll — habt ihr in Amerika auch eine Religion?"
Jthuel hatte Raoul'S Ansichten über dieses Thema schon oftgehört und kannte die vorherrschende Stimmung der Franzosen gerade