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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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wieder so schwach geworden, daß die Ausführung des Planes nurum so leichter wurde.

Man darf wohl nicht annehmen, daß alle diese Vorgänge vonRaoul Ward und dessen Gefährten unbeachtet gelassen wurden.Der junge Mann hatte allerdings unter dem Vorwände, eS seysicherer, den Feind am Hellen Tage im Gesicht zu haben, seineAbfahrt muthwillig verzögert, während er doch recht gut wußte,daß er denselben in der Dunkelheit weit leichter täuschen konnte undeS ihm in der That nur darum zu Ihun war, das Vergnügen, seineGhita am Bord zu haben, länger zu genießen; auch hatte er bereitsan diesem Morgen an der Seite seiner Geliebten eine köstlicheStunde in der Kajüte zngebracht. Trotzdeffen entging seinem schar-ssen Blick auch nicht die kleinste Bewegung der beiden Fahrzeugeund er war jeden Augenblick bereit, einer drohenden Gefahr mitWort und That zu begegnen.

Bei Jthuel dagegen war der Fall ganz anders. Ihm war dieProserpina der giftige Fluch seines Lebens und selbst während ersein Frühstück verzehrte was auf der Hieling des Bugsprietsgeschah, um desto besser beobachten zu können ließ er die Fre-gatte selten länger als eine Minute aus den Augen, wenn sie nichtgerade, wie oben bemerkt wurde, auf kurze Zeit von dem Landeverdeckt war. Niemand auf dem Lugger war im Stande zu sagen,ob man in Porto Ferrajo den wahren Charakter des Fahrzeugeserkannt habe oder nicht: aber der von Jthuel bemerkte Umstand,daß die blauen Lichter in dem Statthaltereigebäude selbst gebrannthatten, machte eS dem Letzteren wenigstens wahrscheinlich, daß sieentdeckt seyn möchten und gebot ihm größere Vorsicht, als er sonstwohl gezeigt haben würde. Doch war immer noch kein Grund vor-handen, um hinter der Felnkke Schlimmes zu vermuthen; sie segeltemit einer Zuversicht längs des Ufers hin und dem Lugger entgegen,welche recht wohl den Glauben zuließ: sie zum wenigsten sehe de»Irrwisch nicht für einen Feind an.