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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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jungen Herren wird gewiß nichts angenehmer seyn, als eine kleineRuderfahrt darin anzustellen."

Strand war jetzt ein ergrauter Seemann und diente nunschon mit Kapitän Cuffs seit der Zeit, da dieser noch als Mid-shipmann aus dem Mars kommandirt hatte, wo der jetzige Boots-mann der Erste gewesen war. Er kannte besser als jeder Andereauf der Proserpina den Schnitt von seines Kapitäns Klüver ^ undseine Andeutungen waren oft erfolgreicher, als die des ersten Lieu-tenants und der übrigen Offiziere.

Auch dießmal drehte sich sein Vorgesetzter um unv schaute ihmaufmerksam ins Gesicht, wie wenn er von dem Winke, den ihm derAndere so indirekt vor Augen gelegt, betroffen worden wäre. DieseBewegung blieb nicht unbeachtet; Winchester gab ein geheimes Zei-chen und die ganze Mannschaft brach in drei herzhafte ,CheerS°aus, wobei Strand, sobald er die Idee auffaßte, den Anfang machte.

Dieß war die einzige Art, wie die Mannschaft auf einemKriegsschiffe dem Kommandirenden ihre Wünsche auSdrücken konnte,und ein Hurrah anzustimmen, war in der Marine jederzeit erlaubt,wenn die Mannschaft dadurch ihren Muth an den Tag legen wollte.Cuffe ging mit nachdenklicher Miene weiter und verfügte sich aber-mals in seine Kajüte hinab; bald darauf kam ein Diener mit derMeldung auf das Verdeck, der Kapitän wünsche den ersten Lieu-tenant zu sprechen.

Diese Bootsunternehmung am Hellen Tage will mir nur halbgefallen, Winchester," bemerkte der Kapitän und bedeutete dem An-dern durch einen Wink, sich einen Stuhl zu nehmen.Die geringsteUngeschicklichkeit kann Alles Verderben und dann wette ich zehngegen eins, das Schiff muß wieder ein volles Jahr mit halberBemannung segeln, bis man endlich soweit kommt, daß man vonKohlenschiffen und neutralen Fahrzeugen Matrosen pressen muß."

Wir hoffen aber, Sir, wenn die Proserpina einmal etwas* D. h, der Charakter seines Vorgesetzten. D. II.