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der Bai selbst lagen, betraf, so war eS physisch unmöglich, daß sieeinen Gegenstand auf der See draußen nördlich dom Vorgebirgeerblicken konnten.
So verstrich eine Stunde nach der andern: vom Lande wehteeine leichte Brise — da sie jedoch in gerader Richtung nach der Baihereinkam, so ließ sich Raoul dadurch verleiten, den Anker nochnicht zu lichten. Ghita und ihr Oheim, Carlo Giuntotardi, hattensich gegen zehn Uhr bei ihm eingefundcn: doch waren auf dem Lug-ger noch immer keine Zeichen einer Bewegung zu bemerken.
Die Wahrheit zu gestehen, Naonl hatte gar keine Eile, sorasch abzusegeln, denn um so länger durfte er sich das Glück ver-sprechen, jenes liebliche Wesen bei sich au Bord zu sehen, und derWestwind, den er mit dem kommenden Tage erwartete, mußte denIrrwisch um so gewisser nach dem inselähnlichen Vorgebirge, demMonte Argentaro hinführen, wo die Wartthürme sich befanden,die unter Carlo'S Aufsicht standen und in deren einem er seineWohnung aufgeschlagen hatte.
Unter diesen Umständen ist es also kein Wunder, daß das Ein-treten des Landwindes übersehen oder wenigstens nicht beachtet wurde.Raoul saß bis lange nach Mitternacht neben Ghita auf dem Ver-deck, in eifriges Gespräch vertieft; dann erst erlaubte er ihr, di«kleine Kajüte auszusuchen, wo Alles aufs Beste zu ihrer Aufnahmebereitet worden war.
Er verließ sich in der That so fest darauf, daß er Alle amLand vollständig mystificirt habe, daß er von dieser Seite nicht diemindesten Besorgnisse hegte, und so hatte er, in dem sehnsüchtigenVerlangen, sein gegenwärtiges Glück so weit als möglich zu ver-längern, alles Ernstes beschlossen, nicht eher abzusegeln, als bismit dem kommenden Morgen auch der Südwind sich aufmachenwürde; mit seiner Hülfe hoffte er wohlbehalten in den Kanal zugelangen, wo dann der wechselnde Zephyr das Uebrige thun sollte.Der kühne Abenteurer hatte von All dem, was unterdessen am Ufer