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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Lieutenant, und das ist doch ein Zeichen von Freundschaft und Ein-verständniß."

Wir steckten allerdings unsere Nummer auf, als wir de»Lugger mit einer englischen Flagge vor uns sahen, denn wir glaub-ten nicht, daß ein Franzmann so ruhig in einem toskanischen Hafenliegen könnte. Die Antwort aber, die wir erhielten, war reinerUnsinn, und dann erst erinnerten wir uns, von diesem nämlichenNaoul Dvard gehört zu haben wie er gewohnt sey, an der ganzenitalienischen Küste solche Streiche zu spielen. Einmal aus der rechtenFährte, waren wir nicht die Männer, die sich so leicht wieder ab-treiben ließen. Die Jagd habt Ihr gesehen und das Resultat istEuch bekannt."

Es muß doch ein Jrrthum bei dem Allem obwalten! Wärees nicht gut, Signore wenn Ihr selbst den Kommandanten deSLuggers sehen oder Euch an Bord seines Schiffes begeben würdet,um Euch mit eigenen Augen von der Wahrheit oder Falschheit EurerVermuthungen zu überzeugen? In zehn Minuten wäre jeder Zweifelgehoben."

Verzeiht mir, Herr Vicestatthalter; wollte ich mich jetzt anBord des Irrwische« begeben, so könnte ich leicht bis zum nächstenFrieden als Gefangener daselbst verbleiben. Ich muß noch zweiSchritte weiter thun, ehe ich mich dieser Gefahr aussetzen kann.Dann darf ich ja auch Dvard von meiner Anwesenheit nichts wissenlassen, sonst jagen wir den Vogel selber auf und er fliegt davon,noch ehe wir das Netz zugezogen haben. Meine Befehle gehen aufsbestimmteste dahin. Niemand als die Behörden der Insel von meinerAnwesenheit und deren Absicht hören zu lassen. Alles, was wirvon Euch verlangen, ist den Lugger bis zum Morgen hier zurück-zuhalten, dann wollen wir schon dafür sorgen, daß er die italienischeKüste nie wieder beunruhigen soll."

Ei, Signore, wir haben ja auch unsere eigenen Kanonen undkönnten leicht mit einem so kleinen Dinge fertig werden, wenn wirDer Irrwisch. 1t