Freund Bits; und wenn sie auch solche Erwartungen hegen, so dürfendoch wir als gewiß annehmen, daß sie sich gewaltig dabei täuschen. —Doch um wieder auf unser» Sir Smees zu kommen — bemerktestDu nicht in seiner Miene, in seinem ganzen Wesen die Feinheit derangelsächsischen Nace, eines Volkes, das nach Geschichte und Charaktervon dem der alten Gallier streng geschieden ist? Pietro Giannonespricht in seiner 8toria Civile >Iel koxno äi Kapoli mit großem In-teresse und sehr detaillirt von den Normännern, einem besondernZweige jener Abenteurer, und ich glaube gerade an diesem Jüng-ling einige der merkwürdigsten Eigentümlichkeiten unterscheiden zukönnen, welche in jenem gutgeschriebenen, nur etwas zu freien Werkeso vortrefflich geschildert sind. — Nun, Pietro, ich sprach nicht vonDir, sondern von einem Deiner Namensvettern aus der Familie derGiannonen, einem berühmten und verdienstvollen Geschichtschreiberaus Neapel — was willst Du denn?"
Diese Frage war an einen Diener gerichtet, der in diesemAugenblicke in'S Zimmer trat und ein Blatt Papier in der Handhielt, das er seinem Herrn zu übergeben wünschte.
„Ein Kavalier ist draußen, Signor Andrea, und bittet um dieEhre einer Audienz; er schickt einstweilen dieses Papier, woraufEure Eccellenza alles Weitere finden werden."
Der Vicestatthalter nahm das Stückchen Papier und las laut:„klärvarä Lli'illln, tenente äella Marina Inxlese." *
„Aha, da kommt ein Offizier von dem ,Ving-y-Ving' miteiner Mittheilung, Freund Vito; 'S ist ein Glück, daß Du nochhierbist und hören kannst, was er zu sagen hat. — Heiße den Lieute-nant nur eintreten, Pietro."
Wer sich besser als Andrea Barrofaldi auf die Engländer ver-standen hätte, würde auf den ersten Blick überzeugt gewesen sehn,daß der, der jetzt eintrat, in der That ein Eingeborner jenes Landesseyn mußte. Es war ein junger Mann von ungefähr zwei bis drei* Edward Griffin, Lieutenant i» der englischen Marine. D. U.