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thekzimmer zurückblieb. Kaum hatte der junge Mann der Thüreden Rücken zugekehrt, als der Vicestatthalter, der nun einmal in derLaune war, alle Schätze seines Geistes zu entfalten, das frühereGespräch wieder aufnahm, das, wie er fand, seiuer Selbstachtungso großen Vorschub leistete.
„Es ist leicht zu bemerken, guter Vito Viti, daß dieser jungeEngländer ein Jüngling von edler Abkunft ist, obgleich seine Er-ziehung nicht die beste gewesen," begann der Vicestatthalter; „seinVater, Milordo SmeeS, hat ohne Zweifel eine zahlreiche Familie,und in Beziehung auf das Geburtsrccht herrschen in England ganzandere Gebräuche als in Italien. Dort erbt nur der älteste Sohndie Titel und Ehren der Familie und die jüngeren werden in derArmee und der Marine untergebracht, um sich selbst neue Auszeich-nung zu erwerben. Nelsons ist der Sohn eines Priesters, wie ich höre —"„tüospetto! eines Paters!" fiel der Podesta ein. „Das istja wahr-haft schaamlos, Signor Vicestatthalter, so etwas nur zu gestehen.Der Priester muß ja vom Teufel besessen sein, der seine Nachkommen-schaft selbst eingesteht, wenn er auch gleich welche haben kann."
„Ja siehst du, guter Vito, auch darin unterscheiden sich dieLutheraner von uns Katholiken. In England , das mußt du ja nichtvergessen, dürfen die Priester heirathen, bei uns aber nicht."
„Einem solchen Pater mücht' ich nicht in die Beichte gehen! —Der Mann würde seinem Weib gewiß Alles haarklein erzählen, wasich ihm beichtete und nur die Heiligen könnten wissen, was noch amEnde daraus werden sollte. Porto Ferrajo würde wohl bald vielzu heiß werden, als daß es ein ehrlicher Mann — ja sogar eineehrbare Frau daselbst aushalten könnte."
„Ei, weißt Dn denn nicht, daß die Lutheraner gar nicht beichtenund niemals über ihre Sünden abgehört werden?"
„San Stefano! — Wie können sie dann aber jemals erwarten,in den Himmel zu kommen?"
„Ich will auch gar nicht dafür stehen, daß sie dahin gelangen,