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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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der Kommandant eines englischen Kriegsschiffes ein Freund von gu-tem Getränke war, so nahm Raonl, um jedem Verdachte vorzubeu-gen, einen Stuhl und verlangte ein Glas.

Aus dem Gespräche, das nunmehr folgte, konnte der jungeSeemann übrigens mit ziemlicher Gewißheit abnehmen, daß, wennes ihm auch gelungen war, dem Vicestatthalter wie dem Podest«Staub in die Augen zu streuen, diese erfahrenen, alten Matrosendagegen seinem Charakter noch immer mißtrauten. Längs der Küstehinzusegeln, statt in den Hafen einzudringen, war an einer franzö-sischen Fregatte so ungewöhnlich, an einer englischen dagegen sonatürlich, daß die alten Seefahrer, die mit derlei Dingen recht wohlvertraut waren, diesen Umstand bereitwillig mit den verdächtigenZeichen zusammenreimten, welche ihnen vorher schon an dem Luggerausgefallen waren, und so der eigentlichen Wahrheit in Betreff derbeiden Schiffe ziemlich nahe zu seyn schienen.

Um Alles das bekümmerte sich übrigens Raoul weit weniger,als er sonst wohl gethan haben würde, wenn er nicht zur alsbal-digen Abfahrt entschlossen gewesen wäre. Er schlürfte seinen Weinmit anscheinender Gleichgültigkeit und entfernte sich, sobald er'S fürpaffend hielt, mit Jthuel und dem Genueser.

Achtes Kapitel.

Es war in einer sturmbewcgten Nacht,

Da sah man Boote an der Insel landen,

Und hier und dort ein Licht ward angefacht,

Das Schiff und Nuder zeigt' und lust'ge Banden.

Man ruft sie an das Rudern schweigt die Finsterniß kehrt wieder..Irrwische sind'S! Sie spielen blinde Kuh! Kommt heim, ihr Brüder!»

Dana.

Es war schon finster, als Raoul das Statthaltereigebäude ver-ließ, wo Andrea Barrofaldi mit Vito Viti in des Elfteren Viblio-