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sammenkunft festsetzen: dann will ich dafür sargen, daß er zu gehö-riger Zeit bereit ist."
Raoul und Ghita beriethen sich jetzt zunächst über die näherenUmstände in Betreff der Abfahrt: zum Rendezvous wurde ein Plätz-chen außerhalb der Stadt, nicht weit von Benedetta'S Weinbauseentfernt, auserlesen, da sie hier am wenigsten einer Beobachtung auS-gcsetzt waren.
In Kurzem war alles Nöthige bereinigt und Ghita hielt eüjetzt für klug, sich zu entfernen. Ihr Freund fügte sich williger indiesen Vorschlag, als er wohl gethan haben würde, wenn sie ihmnicht so fest versprochen hätte, ihn schon in einer Stunde wieder zutreffen, um indessen Alles so in Stand zu setzen, daß sie mit dem erstenWindhauche abfahren könnten.
Als Raoul sich wieder allein sah, fiel ihm ein, daß Jthuel undFilippo wie gewöhnlich am Ufer waren. Der aus New-Hampshirehatte sich nämlich bloS unter der Bedingung dazu verstanden, Dienstebei ihm zu nehmen, daß ihm das Landen jederzeit erlaubt seyn sollte— ein Privilegium, das er bei Gelegenheiten, wie die jetzige, regel-mäßig durch Einschmuggeln von Contrebande-Artikeln zu mißbrauchenpflegte. Der Amerikaner besaß in derlei Dingen eine solche Ge-schicklichkeit, daß Raoul, der zwar für seine Person das Schmuggelnverachtete. Anderen aber wohl einige Nachsicht angedeihen lassenmußte, bei ihm weniger Gefahr für den Lugger befürchtete, alsWohl bei einem minder listigen Burschen der Fall gewesen wäre.
Im jetzigen Augenblicke blieb ihm aber nichts übrig, als dieBeiden entweder aufzutreiben oder im Stiche zu lassen. Zum Glückfiel ihm der Name des Weinhauses ein, wo sie die Nacht zuvoreingekehrt hatten; dorthin verfügte er sich unverzüglich und fandglücklicherweise Jthuel und dessen Dolmetscher, beide in ernsterUntersuchung einer abermaligen Flasche jenes beliebten toskanischenGetränkes begriffen. Auch 'Maso und dessen gewöhnliche Begleiterwaren gegenwärtig und da es offenbar nicht auffallen konnte, wen»