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Dennoch beharrte das Schiff bei seinem Kurse und kaum wareine Stunde verflossen, seit es seine vollen Segel entfaltet hatte,als es in gleicher Linie mit dem westlichen Vorsprung der Hügelketteund nur eine Meile leewärts davon stand. Hier wurde es von dersüdlichen Brise gefaßt, welche mit voller Gewalt aus der Durchfahrtzwischen Elba und Korsika hervorwehte und klar sah cS nun seinenferneren Kurs vor sich liegen. Die Lee- und Oberbramsegel warenschon zwanzig Minuten früher eingehißt worden; jetzt wurden alleBoleiuengehalt und die Fregatte scharf in den Wind gestellt.
Doch war die Jagd offenbar eine hoffnungslose, denn der kleineIrrwisch hatte alle Umstände so sehr für sich, wie wenn er daSWetter ausdrücklich angewiesen hätte, seine ganze Macht zu seinenGunsten aufzubieten. Seine Segel waren so'weit geflacht, daß sieimmer gleich aufrecht standen! sein Gallion stand um einen vollenPunkt windwärts von dem der Fregatte und — was eben so wichtigwar — er steuerte sogar leewärts von dem Punkte ab, worauf seinVordertheil hinwies, während die Proserpina ein wenig, aber auchnur ein ganz klein wenig von ihrem Kurse abstel. Unter all' diesenUmstände» machte der Lugger immer sechs Fuß im Wasser, bis dieFregatte deren fünf zurücklegte, so daß er dieselbe nicht nur in derGeschwindigkeit, sondern auch in der Ausdauer des Laufes übcrtraf.
Das Schiff, das windwärts von ihm segelte, war nicht dererste Lugger, auf den Kapitän Cuffe Jagd gemacht hatte: ihmwar dieser Fall wohl schon fünfzig Mal vorgekommen und erwußte wohl, wie nutzlos die Verfolgung eines solchen Fahrzeugsseyn mußte, wenn die Umstände vollends dessen Eigenschaften soganz entsprachen. Auch konnte er noch gar nicht gewiß seyn, ob erüberhaupt nur einen wirklichen Feind verfolge, denn so sehr auchdie Signale sein Mißtrauen erregt hatten, so war das Schiff dochoffenbar aus einem befreundeten Hafen gekommen. Ueberdieß warBastia in wenigen Stunden zu erreichen und dann hatte der Fremdedie ganze Ostlüste von Korsika mit ihren zahlreichen kleinen Buchten