wenn sich Gelegenheit dazu bietet, so oder anders Rache zu nehmenbereit sind und wenn ich dem gnädigen John Bull nicht einenschlimmen Streich spiele, so oft mir das Glück die Möglichkeit dazuin den Weg wirst, so will ich in meinem ganzen Leben nie mehrein Stück von den alten Staaten zu Gesicht bekommen — weder vomGranit r noch vom auSgerodeten Lande."
^ Die letzte Aeußerung wurde nicht ganz wortgetreu übersetzt;doch hatte der Bicestatthalter soviel davon verstanden, daß seineganze Neugierde rege wurde: denn es kam ihm doch sonderbar vor,daß ein Mann, der unter den Engländern diente, solche Gesinnun-gen gegen sie hegen sollte.
Jthnel hatte dießmal nicht seine gewöhnliche Vorsicht beobach-tet, denn ohne daß er's wußte, hatte der ölige Wein mehr „Gra-nit" in sich, als er dachte; überdieß kam er nur selten auf den Miß-brauch des Preßspstemes zu sprechen, ohne mehr oder weniger vonseiner gewohnten Selbstbeherrschung zu verlieren.
„Fragt den Amerikaner, wann er zuerst in die Dienste desKönigs von England getreten ist," bemerkte Andrea, „und warumer dort geblieben, wenn er ihm unangenehm wurde, da sich dochso viele Gelegenheiten bieten, dieselben zu verlassen?"
„Ich bin niemals eingetreten," erwiederte Jthuel, das Wortin seiner technischen Bedeutung nehmend; „sie haben mich gepreßtwie einen Hund, den man nur ohne Weiteres anspucken darf, undhaben mich sieben lange Jahre behalten, um ihre verfluchten Schlach-ten dnrchzufechten und ihnen sonst noch behülflich zu sehn. Imverflossenen Jahr war ich auch dabei, an der Mündung des Nils,bei jener sauberen Geschichte — auch beim Kap St. Vincent binich gewesen — und noch bei einem Dutzend solcher Schlachten, ganzgegen meinen Willen, das kann ich euch versichern. Das warallerdings hart zu tragen, doch das Härteste Hab' ich noch garnicht gesagt — auch weiß ich nicht, ob ich überhaupt nur davonsprechen soll."