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14 (1843) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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ist, wie da» seinige, kann die Mysterien einer uralten, tiefsinnigenReligion nicht wohl begreifen."

Civilisirt! ich glaube, die Haare würden euch in diesem Theileder Welt zu Berge stehen, wenn ihr einen solchen Grad von Civi-lisativn anfweisen müßtet, wie ihn bei uns die kleinsten Kinderbesitzen, doch das Schwatzen hilft ja doch zu nichts, und so laßtuns lieber trinken!"

Andrea bemerkte in der That, daß bei dem Schwatzen nichtviel heraus kam, besonders da Filippo sogar den Amerikaner zuletztnicht recht verstanden zu haben schien; er war deshalb selbst geneigt,den Gedanken an eine Dissertation überReligion, Gesetze undSitten" aufzugeben und lieber gleich zu dem Gegenstände überzu-gehen, der ihn eigentlich hierher geführt hatte.

Dieser Amerikaner ist also, wie es scheint, ein Diener desKönigs von England," fuhr er mit gleichgültiger Miene fort;icherinnere mich, gehört zu haben, daß zwischen seinem Lande unddem der Engländer ein Krieg bestand, in welchem die Franzosenden Amerikanern in ihrem Streben nach NationalunabhängigkeitBeistand leisteten. Worin diese Unabhängigkeit besteht, weiß ichnicht: wahrscheinlich ist das Volk in der neuen Welt noch immergenothigt, Matrosen herbeizuschaffen, die dann in der Marine ihrerfrüheren Herrn Dienste leisten müssen."

Jthuels Muskeln begannen zu zucken und ein Ausdruck tieferBitterkeit verfinsterte sein Gesicht. Dann lächelte er halb spöttischund machte seinem Gefühle in Worten Lust.

Vielleicht mögt Ihr Recht haben, Signore; vielleicht ist dießdie eigentliche Wahrheit an der Sache. Die Engländer Pressenunsere Leute nicht anders, als ob sie das beste Recht von der Weltdazu hätten. Im Ganzen mögen wir wirklich auch jenen Herrendienen und Alles, was wir zu Haus über Unabhängigkeit sprechenund denken, ist gerade nur soviel, als wenn das Pulver auf der Zünd-pfanne aufbrennt. Trotzdem gibt'S aber doch auch Leute unter uns, die,